Rückblick
MITWELT42103

5. März - 2. April 2017
Eröffnung: Samstag, 4. März 2017, 19 Uhr

Download Einladung



 

 

MITWELT42103 setzt sich mit den kulturellen Grenzverschiebungen von Öffentlichkeit und Privatheit auseinander. Dabei geht es um die anthropologische Frage, wie viel Rückzug und Privatsphäre einerseits und wie viel Selbstpräsentation und -entäußerung wir andererseits als Einzelne und als Gesellschaft brauchen und wahrnehmen. Voyeurismus und Respekt, Überwachung und Geheimnis, Entblößung und Scham - sind diese Gegenüberstellungen noch voneinander abgrenzbar oder sind sie bereits unentwirrbar ineinander verwoben? Wo liegt ihr Potential, wo gefährden uns diese Unschärfen?

Eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern aus den Regionen Bergisches Land, Ruhrgebiet und den Niederlanden geht mit interdisziplinären Medien und raumübergreifenden Kunstformen auf Spurensuche. Sie präsentieren dabei ihre Arbeiten nicht nur im Ausstellungsraum des Neuen Kunstverein Wuppertal, sondern konzentrieren sich bewusst auf den öffentlichen Raum in der Hofaue samt ihrer bewegten Geschichte als Industrieviertel, Rotlicht-Milieu bis hin zur Wandlung in ein Kulturviertel mit sozialen Schwerpunkten. Die Ansiedlungen in den Straßen werden durch Objekte, akustische und bildnerische Installationen und Stationen ebenso Orte der künstlerischen Sondierung, wie auch die Fassaden, Passagen, Straßen oder Fensterreihen, die als temporäre Projektions-und Aktionsflächen genutzt werden.

Künstlerinnen und Künstler: Klaus Boegel, Gunda Gottschalk, Ilona Hellmiß, Sonja Karle, Michaela Kuhlendahl, Matthijs Muller, Markus Nilling, Anja Sijben.


Veranstaltungen zur Ausstellung:

Samstag, 4. März 2017, 19.00 Uhr
Eröffnung und Schauspielerische Performance mit Claudia Felix (Schauspielerin, Neuss)

Samstag, 18. März 2017, 19.00 Uhr 
Wandelkonzert - innen und außen mit Gunda Gottschalk (Musikerin, Wuppertal)

Sonntag, 2. April 2017, 19.00 Uhr 
Das verlorene Geheimnis - Finissage und Philosophisches Café mit Kathrin Lagatie (Philosophin/Künstlerin, Wuppertal), Moderation Nannette Kralle

Die Veranstaltungen werden durch eine musikalische Aktion von Gunda Gottschalk (Violine/Viola/ipad) begleitet.

An den Veranstaltungstagen ist die Ausstellung zusätzlich von 18 - 22 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen zu MITWELT42103 unter: www.mitwelt42103.eu

 

Die Ausstellung wird gefördert vom Landschaftsverband Rheinland, dem Kulturbüro der Stadt Wuppertal und der Wuppertaler Stadtwerke.

 

Wir danken für die Unterstützung von

 
KUNST//GESCHICHTEN//WUPPERTAL

Der lange Marsch
40 Jahre Atelier- und Galeriekollektiv

26. November 2016 - 29. Januar 2017
Eröffnung: Freitag, 25. November 2016, 19 Uhr

Der Flyer / Der Vorspann / Die Einladung

 

 



Das Atelier- und Galeriekollektiv wurde 1976 gegründet und ist seit über 40 Jahren ein wichtiger Impulsgeber der Kunstvermittlung in Wuppertal. Schwerpunkt war immer die Förderung von Künstlerinnen und Künstlern, die sich eigenständig und unabhängig in der Welt der Kunst bewegen. Begonnen in unmittelbarer Nähe zum heutigen Kunstverein, in der Hofaue 39, arbeitete das Kollektiv viele Jahre in verschiedensten Räumen und an verschiedenen Projekten in Wuppertal. Die Ausstellung ist Teil der Reihe KUNST//GESCHICHTEN//WUPPERTAL, in der Initiativen und Projekte der Stadt – und darüber hinaus – vorgestellt werden, um ihre Impulse und Relevanz sichtbar zu machen und sie auf ihre Bedeutung für die Gegenwart und weitere Entwicklung zu befragen.


Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Atelier- und Galeriekollektiv entsteht eine Ausstellung, erscheint ein umfangreiches Buch und werden unterschiedliche Veranstaltungen durchgeführt. Gezeigt werden Arbeiten von Renate Bertlmann (Wien), Ruedi Schill und Monika Günther (Luzern), Susanne Kessler (Rom), Irene Warnke (Berlin), Martin Peulen (Breda), Klaus Küster (Remscheid), Eckehard Lowisch, die „movingartbox“ mit Regina Friedrich-Körner, Renate Löbbecke und Nanny de Ruig und als Gastgeber Bodo Berheide, Peter Klassen, Holger Bär, Christian Ischebeck, Georg Janthur und Krzysztof Juretko. Das Buch „Der lange Marsch“ erscheint zur Ausstellung und bietet einen Beitrag zur Situation der Kunst heute. Die Ausstellung wird zudem von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm begleitet. Die einzelnen Termine finden Sie unter Veranstaltungen.


Öffnungszeiten sind donnerstags und freitags von 17 - 20, samstags von 15 - 18 Uhr. Am 23., 24., 30. und 31.12.2016 ist geschlossen.

 

 
Bitte Einmal ...

Schülerinnen und Schüler von 7 - 19 Jahren zeigen ihre künstlerischen Sichtweisen


4. November - 19. November 2016
Eröffnung: Donnerstag, 3. November 2016, 18 Uhr

Download Einladung

 

 

Seit fünf Jahren existiert der Kooperationsverbund zwischen dem Neuen Kunstverein Wuppertal, dem OGGS Am Nocken, der Gesamtschulen Else-Lasker Schüler, Barmen, Erich Fried und dem Wilhelm Dörpfeld Gymnasium. Das erfolgreiche kunstpädagogische Vermittlungs- und Arbeitsprojekt entwickelt sich seit 2011 stetig zu einem weiten kreativen Netzwerk, in dem Schulen die Schulen bzw. Klassen Ausstellungsbesuche im Neuen Kunstverein Wuppertal durchführen und sich kreativ mit den Inhalten auseinandersetzen. Dies führt zu einer eigenständigen Ausstellung, in der die Schülerinnen und Schüler ebenso in die Organisation und Durchführung des Projektes eingebunden sind.

Öffnungszeiten Do/Fr: 17-20, Sa 14-18, So 12-18 Uhr, Sonderöffnungszeiten für Schulklassen nach Absprache unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
TOTAL

12. August - 30. September 2016

 

 

TOTAL ist ein außerordentliches Experiment auf dem Gebiet von Kunst, Entertainment, Wahrnehmung und Denken.

In Wuppertal verortet, will TOTAL über einen Zeitraum von sieben Wochen während der Sommerpause des Kunstvereins bekannte Konzepte von Ausstellung, Vortrag, Konzert, Lesung und Party aktiv zur Diskussion stellen.

 

Nächste Ausstellungseröffnung:

CHASING UNICORNS - Das nächste große Ding
Ein Gespräch mit Terenz Griegusch und Arno M. Feld

Freitag, 30. September 2016, 20 Uhr

 

Mehr Informationen: http://total.jetzt



 
Grtsk

16. - 24. Juli 2017
Eröffnung: Freitag, 15. Juli 2016, 19 Uhr
Download Einladung






Grotesk – das kann komisch, lustig, lächerlich, widersprüchlich oder widerwärtig bedeuten. Heute ist das Groteske Zeitgefühl, nicht mehr wegzudenken aus den Auftritten von Conchita Wurst, den Filmen von Quentin Tarantino oder der schlagzeilentauglichen Aufbereitung von Nachrichten. Früher, in der Renaissance, war die Groteske ein Ornament, ein Rankenmuster, in dem der menschliche Körper mit Pflanzen oder mit Tieren verbunden wurde. Schnell entwickelte sich das Groteske vom Beiwerk zur Hauptsache. Respektlos überwucherte es vom Rand her das eigentliche Bild. Das Groteske warf die Hierarchien der Hochkunst über den Haufen und erneuerte sie gerade dadurch immer wieder. Zugleich ist das Groteske die Verbindung zur Volkskunst, zur populären Grafik, zum Comic, zu den Zwergen, zu Max und Moritz, Mickey Mouse und Batman.

In diesem Projekt haben sich Studierende verschiedener (bau-)künstlerischer Bereiche in Saarbrücken und Wuppertal intensiv mit den historischen und aktuellen Dimensionen des Grotesken befasst, mit dem Widersprüchlichen und doch Anziehenden, dem Bizarren und Ambivalenten, dem Hybriden und Ornamentalen, dem Verzerrten und Kombinierten, dem Unvereinbaren und doch Untrennbaren.

In der Ausstellung werden Herangehensweisen aus der Architektur und aus der Kunst bewusst konfrontiert.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 11