Rückblick
Olfactismus - Über den Geruch

15. April - 14. Mai 2016
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Generell sprechen wir von Olfactismus, wenn in der Kunst das Medium Geruch Teil der Arbeit oder selbst das Kunstwerk ist. Grundsätzlich ist eine visuelle Darstellung auch möglich, wenn klar ist, dass es sich um ein Duft-Konzept handelt und/oder wenn das Kunstwerk Geruch als Kontext stellt. (Peter de Cupere, Olfactory Art Manifest, 2014)

Das Projekt "Olfactismus - Über den Geruch" ist weniger eine Ausstellung, sondern - der ephemeren Eigenschaft Rechnung tragend - eine Folge von Performances und Veranstaltungen, die den Geruch in bzw. als Kunst zum Thema haben. Verschiedene Gerüche und Geruchskonzepte, künstlerische Kreationen und olfaktorische Performances, Vorträge und Filme zum Thema versprechen ein sinnliches Erlebnis.

Der Deutschlandfunk berichtet über das Ausstellungsprojekt: "Live Moon Smelling - Start der Wuppertaler Veranstaltungsreihe über den Geruch" von Peter Backof, 5.54 Min, Corso - Sendung vom 18.05.2016

Geänderte Öffnungszeiten während des Projekts: freitags, 18 - 20 Uhr, samstags 15 - 18 Uhr

Während der Öffnungszeiten werden Objekte, Installationen und Dokumente der Veranstaltungen präsentiert.


Das Programm


Freitag, 06.05.2016, 19.30 Uhr
Ein Dokumentarfilmabend zum Geruch und zu Parfümeuren


Donnerstag, 28.04.2016, 19.30 Uhr

Duftende Farben, die Rolle des Olfaktorischen im Futurismus und olfaktorische (Re-)Konstruktionen
Ein Vortrag von Caro Verbeek


Freitag, 15.04.2016, 19.30 Uhr

Live Moon Smelling
Eine Performance von Hagen Betzwieser


Donnerstag, 21.04.2016, 19.30 Uhr
Abstrakte Überreste
Ein Objekt von Arpad Dobriban
Vortrag-Geruch-Geschmack

 

 
Nicola Schrudde / Michael Seeling - viriditate

20. Februar - 19. März 2016
Eröffnung: Freitag, 19. Februar 2016, 19 Uhr
Einführung: Elke Kania, Kunstwissenschaftlerin, Köln





„Was für einen Zweck hat es, dass man ein Bild macht, dass genau wie die Natur sein soll, und alle wissen: Gerade die Natur kann ein Bild nicht sein, und soll und darf es auch nicht sein. Wer ist bloß auf den Einfall gekommen, dass die Natur nur was zum sehen ist. Wer die Natur wirklich kennt, kann sie eher hören als sehen, fühlen als riechen, ja, weiß Gott, und vor allem ist man sie doch. Ganz gewiss ist die Natur vor uns, und hinter uns; sie ist über und unter einem, ja, und in einem drin; aber hauptsächlich ist sie doch in der Zeit, verändert sich ständig und gleitet ständig, ist mit jedem Augenblick anders, aber nie in einem viereckigen Rahmen.“ (Halldór Laxness, Atomstation, 1948)


‘viriditate’ ist der Titel der Ausstellung von Nicola Schrudde und Michael Seeling. Damit beginnt eine neue Reihe, die sich unter verschiedenen Aspekten mit dem Verhältnis von Natur und Kunst auseinandersetzt. Dabei wird in der Kunst Natur einerseits als Basis und Gegensatz zur Kultur, anderseits als ästhetische Einheit der Wahrnehmung und Vorstellung begriffen.

Nicola Schrudde konzipiert für den Kunstverein eine neue Installation. Landschaftsartige Inszenierungen von keramischen Plastiken und raumstrukturierende Videointerventionen involvieren assoziationsreich die Anmutung des Natürlichen. Sie verwandeln sich zu kontemplativen Situationen, die den tatsächlichen dreidimensionalen Raum durch visuelle "Überblendungen" der Elemente poetisch verunklären. Menschliche Wahrnehmung und Raumkonzepte werden durch sinnliche Ereignishaftigkeit an den unscharfen Übergängen zwischen Natur, Kunst und Technologie behandelt.

Michael Seeling zeigt eine große Kakteenpflanzung mit Zeichnungen. Für seine Pflanzungen ist neben der skulpturalen Erscheinung der Kakteen der kulturgeschichtliche Hintergrund wichtig, der in den Zeichnungen aufgegriffen wird. Das Abbild des Motivs wird mit seinen textlichen Beschreibungen konfrontiert und verwoben, Zeichen und Wörter verschmelzen zu Konglomeraten, die sich damit einer Lesbarkeit entziehen. Der bildliche Ausdruck überformt das inhaltliche Verständnis. Das Ganze lässt ein weitgreifendes Geflecht von kulturell- und zivilisationsbedingten Verknüpfungen aufscheinen
.

Die Photosynthese hat vor drei Milliarden Jahren die Verwandlung der Erde in eine Vielfalt des Lebens hervor gebracht. Der Ausstellungstitel 'viriditate' weißt darauf hin: im Grün, durch das Grün, mit dem Grün: vor dem Hintergrund von Betrachtungen der Natur entwickelt sich das bildhauerische handeln sowohl bei Nicola Schrudde, als auch bei Michael Seeling, welches sich in ganzheitlichen räumlichen Bildern äußert.


 
Der rote Faden

Ein Ausstellungsprojekt mit Schülerinnen und Schülern
der Kooperationspartnerschaft Schule/Kunstverein

30. Oktober 2015 - 15. November 2015
Eröffnung: Donnerstag, 29. Oktober 2015, 18 Uhr
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Seit vier Jahren existiert der Kooperationsverbund zwischen dem Neuen Kunstverein Wuppertal, der Else-Lasker-Schüler Gesamtschule, der OGGS Yorckstrasse und dem Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium. In diesem Jahr freuen wir uns, dass mit der Gesamtschule Barmen eine weitere Schule in unserem Netzwerk mit die Fäden zieht.
Das erfolgreiche kunstpädagogische Vermittlungs- und Arbeitsprojekt entwickelt sich seit 2011 stetig zu einem weiten kreativen Netzwerk. Im Jubiläumsjahr 2015 widmen sich die Schülerinnen und Schüler von 7 - 19 Jahren in ganz unterschiedlicher Weise inhaltlich diesem gemeinsamen Kooperationsprojekt. Mit der Ausstellung "Der rote Faden" verbinden die Schulen nicht nur Ausstellungsbesuche im Neuen Kunstverein Wuppertal; sie inspirieren sich auch bei gemeinsamen Treffen gegenseitig zu neuen eigenen Ideen.
Wir sind gespannt auf ihre künstlerischen Auseinandersetzungen mit "Identität", "Sozialen Netzwerken", "Sichtweisen oder die Kunst der Täuschung" und vielen anderen FÄDEN. Die Präsentation der künstlerischen Arbeiten aus den Bereichen: Fotografie, Installation, Objekt, Zeichnung, und Malerei im Neuen Kunstverein Wuppertal verspricht, wie bereits im letzten Jahr, eine bemerkenswerte Ausstellung zu werden.

Erweiterte Öffnungszeiten: Do-Fr 17-20 Uhr, Sa-So 14-18 Uhr

 
Mein liebstes Stück

Mitglieder zeigen ihre Schätze
5.12.2015 - 23.01.2016
Eröffnung: Freitag, 4. Dezember 2015, 19 Uhr
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Christiane Strauss, Schürze meiner Mutter, Dreierpack, 1960er Jahre


Das Jubiläumsjahr beschließen wir mit der Ausstellung "Mein liebstes Stück" . So wie der Neue Kunstverein Wuppertal mit 543 Kubikmeter OFFEN, Künstlerinnen und Künstler einlud und den Raum damit als Forum für ein konstruktives Chaos öffnete, stehen in der Ausstellung "Mein liebstes Stück" die Schätze, Sammlungen und Lieblingsstücke der Mitglieder im Vordergrund, die zu einem Ausstellungsprojekt über Vorlieben, Obsession und persönlicher Neigungen werden. Der Fokus liegt dabei nicht auf „Kunstwerken“, sondern auf gesammelte, gehortete und gehütete Schätze und Kuriositäten jeglicher Art und Beschaffenheit, eben „liebste Stück“, die wir alle sammeln und bewahren. Das können Erinnerungsstücke an Familienmitglieder, Alltagsgegenstände mit Geschichte, Teile einer paläontologischen Sammlung, asiatische Stabpuppen, zeitgeschichtliche Designobjekte, aber auch geschenkte oder gekaufte Kunstwerke sein. So entsteht eine sehr persönliche Ausstellung, die ein breites Spektrum an persönlichen Geschichten der Besitzer/innen aufzeigt, unterschiedliche Haltungen zur Welt spiegelt und eine Fülle von Emotionen aufweist.

Zeitgleich präsentiert der Neue Kunstverein Wuppertal die bislang erschienenen Kataloge und Editionen.

Während der Weihnachtsferien, vom 20.12.15 - 13.1.16, ist der Neue Kunstverein Wuppertal geschlossen.

 
KUNST//GESCHICHTEN//WUPPERTAL

Shuzo Azuchi Gulliver - La dolce vita
(Galerie Epikur, 1999)
6. September - 26. September 2015
Eröffnung: Samstag, 5. September 2015, 19 Uhr
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Shuzo Azuchi Gulliver, La dolce vita, 2015,
Foto: Nicole Hoppe  

 

KUNST//GESCHICHTEN//WUPPERTAL ist eine neue Ausstellungsreihe des Neuen Kunstverein Wuppertal, in der ehemalige Orte, Initiativen und Ausstellungen der Stadt vorgestellt werden, um ihre Impulse und Relevanz sichtbar zu machen und sie auf ihre Bedeutung für die Gegenwart zu befragen. Zu Beginn der Reihe zeigen wir die Installation "La dolce vita", die Shuzo Azuchi Gulliver 1999 als Artist in Residence der Galerie Epikur einrichtete.
Shuzo Azuchi Gulliver, geb. 1947 in Otsu, Japan, und heute in Tokyo lebend, greift in seinem Werk auf unterschiedliche naturwissenschaftliche und künstlerische Konzepte zurück, um Strukturen menschlichen Daseins zu untersuchen. Bereits seit 1993 entwarf er zahlreiche Arbeiten, die die Entschlüsselung der menschlichen DNA zur Grundlage hatten. Die Gestaltung und Transformation der Zeichen in seiner komplexen Installation führt zu einem Verständnis, das nicht allein durch rationale Erkenntnis, sondern erst duch Imaginationen und Vorstellungen möglich wird.
Die Galerie Epikur, 1973 gegründet war über 30 Jahre ein wichtiger Ort der Kunstvermittlung in Wuppertal. Neben der Vermittlung etablierter Positionen des Informel lag ein Schwerpunkt in der Förderung junger Künstlerinnen und Künstler. Hierzu gehörte auch das Artist in Residence Programm zu dem Gulliver als erster Künstler eingeladen wurde.
Wir danken Shuzo Azuchi Gulliver, HP Nacke und Klaus Stiebeling für die Unterstützung bei der Realisierung der Ausstellung.

 
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