Rückblick
Karsten Bott - Dinge

7. Juni 2014 - 6. Juli 2014
Eröffnung: Freitag, 6. Juni 2014, 19 Uhr





Im Rahmen der Ausstellungsreihe zum Thema „Alltag“ zeigt der Neue Kunstverein Wuppertal eine Installation verschiedener Objekte, Bilder und Filme des in Frankfurt am Main lebenden Künstlers Karsten Bott (*1960).


Welche Dinge brauchen die Leute, was machen sie damit? Seit 1988 geht Karsten Bott mit seinem „Archiv für Gegenwarts-Geschichte“ dieser Frage nach und versammelt dort in obsessiver Weise unzählige Gegenstände aus dem alltäglichen Leben. Bei den gefundenen, gekauften oder dem Müll entrissenen Objekten, handelt es sich um alles, was Menschen in Gebrauch haben oder hatten: Werkzeug, Verpackungen, Klodeckel, Zahnbürsten, Zeitschriften, Bimssteine, Eierwärmer, Schneebesen, Joghurtbecher usw. Sie werden katalogisiert und finden Eingang in sein Archiv.
„Ich versuche, alle vorkommenden Dinge gleichermaßen zu sammeln und zu archivieren. Ich möchte eine Kopie, ein netzartiges Abbild unserer Umwelt schaffen. Jedes Einzelding hat dabei die Funktion eines Bindegliedes. Zum Beispiel kann eine geflickte, abgetragene Arbeitshose unter Fabrik/Hose, Kleidung/Hose, Gesellschaftsschicht/Arbeiter/Hose, Handwerk/Nähen/Hose usw. vorkommen. In den verschiedenen Gruppen befindet sich die Hose dann mit jeweils anderen verwandten Dingen.“ (Karsten Bott)

 

Für den Neuen Kunstverein Wuppertal trifft Karsten Bott eine Auswahl verschiedener Objekte, Gruppen und Filme, aus denen er eine Gesamtinstallation schafft. Durch die Auswahl hinterfragt er die Bedeutung der Objekte in Bezug auf deren individuellen Gebrauch. In der Alltäglichkeit der Gegenstände verweisen sie den Betrachter auf das eigene Leben.
Wir freuen uns, das Karsten Bott für den Neuen Kunstverein Wuppertal, einen Teil seines Archivs zugänglich macht und damit die Ausstellungsreihe „Alltag“, um wesentliche Aspekte bereichert.

 
Thyra Schmidt - Über Diebe und die Liebe

26. April 2014 - 25. Mai 2014
Eröffnung: Freitag, 25. April 2014, 19 Uhr




Thyra Schmidt: "Ouro Preto", Videostill, 2014

Thyra Schmidt befragt in ihren Foto-, Video- und Textarbeiten unser Verständnis von Intimität. Es sind zwischenmenschliche Begebenheiten, oft auf persönlichen Erfahrungen beruhend, die sie poetisch konstruiert widerspiegelt. Für die Ausstellung im Neuen Kunstverein Wuppertal hat die Künstlerin eine Textarbeit entwickelt, die in Form von einzelnen typografischen Blättern in Reihe plakatiert den Raum einnimmt. In „Staccato“, so der Titel des Textes, schreibt Thyra Schmidt über Momente einer Liebesbeziehung zwischen ihr und ihm. Begegnungen und Gedanken werden kurz und bildhaft erfasst. Es gibt eine definierte Abfolge, doch die Lesestruktur ist offen gehalten. Kontrastiert wird die Erzählung durch eine Videoaufnahme: Ein Blick auf eine kleinstädtische Straßenszenerie in Ouro Preto, Brasilien. Beiläufig erscheinen weitere mögliche Protagonisten.

 
Christian Schreckenberger - listen and repeat

8. März 2014 - 6. April 2014
Eröffnung: Freitag, 7. März 2014, 19 Uhr

Download Einladung




Christian Schreckenberger: "Man kann ja nie wissen", 2013,
Regal, schwarzer Teppich, verschiedene Materialien, Lichttechnik, 200 x 190 x 50 cm

 

Die Ausstellung „listen and repeat“ des Bildhauers Christian Schreckenberger ist der Auftakt zu einer Ausstellungsreihe unter dem Begriff „Alltag“, die der Neue Kunstverein in den kommenden Monaten präsentiert. Aus ganz unterschiedlichen Perspektiven nähern sich die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler diesem weitläufigen Begriff, der viele direkte, indirekte, poetische, analytische, absurde und wortwörtliche Deutungen ermöglicht.

Christian Schreckenberger, der in Düsseldorf lebt und arbeitet, beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Formen und Phänomenen, die er als „Archetypen einer kollektiven Erinnerung“ bezeichnet. Seine Plastiken und Installationen sind weniger Neuschöpfungen als vielmehr träumerisch verdichtete Fragmente einer gegebenen Dingwelt, die er uns seltsam vertraut und rätselhaft alltäglich vor Augen führt. Seine Installation im Kunstverein stellt Fragen nach der Identität, Wahrscheinlichkeit und Einzigartigkeit von Objekten und somit nach der Doppelbödigkeit dessen, was wir gemeinhin Realität nennen.

 
Lebensrollen - Erfahrungen von Damen und Herren ab 65

25. Januar 2014 bis 02. Februar 2014

Eröffnungsprogramm Samstag, 25. Januar 2014
14.00 Uhr: "Damen und Herren ab 65"
15.30 Uhr: Eröffnung u.a. mit Ursula Schulz, Bürgermeisterin, und Lilo Mangelsdorff, Regisseurin
16.00 Uhr: "Kontakthof With Ladies And Gentleman Over 65"

Im Rahmen der Jubiläumsspielzeit 2013/2014 zu 40 Jahre Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, www.pina40.de, zeigt der Neue Kunstverein Wuppertal in Kooperation mit der Pina Bausch Foundation die Ausstellung "Lebensrollen". Die Pina Bausch Foundation begleitete das letzte Gastspiel des Kontakthof Senioren-Ensembles und zeigt die Ergebnisse in einer aktuellen Präsentation: Eine Auswahl großformatiger Porträts und Interviews ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, den Persönlichkeiten der Damen und Herren näher zu kommen: Welchen besonderen Herausforderungen sie sich stellen mussten, was sie trotz fortgeschrittenen Alters neu lernen mussten oder was für sie besonders beeindruckend war.

Zur Eröffnung zeigen wir im Rahmen dieses Kontakhof spezial am Freitag, den 25. Januar 2014 von 14 - 18 Uhr die Filmdokumentationen "Damen und Herren ab 65" (D 2002, R. u. B.: Lilo Mangelsdorff) und "Kontakthof With Ladies And Gentlemen Over 65" (D 2001, R.: Peter Przygodda). Zudem zeigen wir im Rahmen der Jubiläumsspielzeit am 23. Mai 2014 von 20 bis 22 Uhr unter dem Titel "Filmreihe Tanztheater" weitere Filme zum Tanztheater Wuppertal.

 
Silke Schatz - Sunshine Day and Night

30. November 2013 - 12. Januar 2014
Eröffnung: Freitag, 29. November 2013, 19 Uhr




Silke Schatz: "Mittagsdisko", 2012, Blei- und Buntstift auf Papier, 90 x 120 cm, Foto: Mareike Toche, Köln

 

Silke Schatz arbeitet in den Medien Zeichnung, Malerei und Installation. In ihren Arbeiten geht es häufig um Erinnerungen – an biografische Begebenheiten, an Orte, an Geschehnisse. Bekannt geworden ist sie vor allem mit monumentalen Bunstift-Zeichnungen auf Papier, die auf den ersten Blick an Architekturzeichnungen erinnern. Allerdings geht es in den Arbeiten nie um eine exakte Abbildung der Architektur, sondern um eine geistige Durchdringung der dargestellten Gebäude. Die gezeichnete Linie wird bei Silke Schatz zur Verlängerung eines Gedankens.
In ihrer Ausstellung „Sunshine Day and Night“ für den Neuen Kunstverein Wuppertal, werden Werke zu sehen sein, die sich sowohl auf die Architektur des Kunstvereins als auch auf den Ort Wuppertal beziehen. Dazu gehören u.a. eine neue großformatige Zeichnung und
Skulpturen, die das Wuppertaler Schauspielhaus zum Thema haben. Zudem zeigt Silke Schatz eine Lichtinstallation und produziert zum ersten Mal einen Film: „Made in Wuppertal".

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 5 von 11