Rückblick
Tanja Goethe - Robinson und das transparente Haus

24. November 2012 - 27. Januar 2013
Eröffnung: 23. November 2012, 19 Uhr
Geschlossen vom 24.12.12 - 6.1.13
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Tanja Goethe: Gläserne Häuser - 4D-House, 2012

 

Nachdem Tanja Goethe bereits in der Gruppenausstellung „Love & Hate Wuppertal“ vertreten war, präsentiert der Neue Kunstverein Wuppertal nun vom 24.11.2012 bis 27.01.2013 eine Einzelausstellung der in Düsseldorf lebenden Künstlerin.
Für die Ausstellung im Neuen Kunstverein Wuppertal entsteht eine Installation aus Keramiken, Drucken und einer Videoprojektion, die sich auf den 1719 erschienenen Roman Robinson Crusoe von Daniel Defoe bezieht. Die unterschiedlichen Exponate verhandeln vor allem mögliche Strategien im Umgang mit Isolation und Transparenz sowie mit der Aneignung von fremden Räumen, wie sie auch Crusoe in seiner Robinsonade, in seinem Ein- und Ausgeschlossensein auf der Insel, entwickelt. Tanja Goethe reflektiert mit dem Projekt, dass und inwiefern architektonische Räume bis heute in verschiedenen Epochen und Machtverhältnissen ihren ästhetischen Tribut zollen.

Zur Eröffnung sprechen:
Dr. Barbara Könches, Kunststiftung NRW
, und Christian Odzuck

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit RAUM OBERKASSEL,
Sonderburgstraße 2, 40545 Düsseldorf. Dort ist ein weiterer Teil der Ausstellung "Robinson und das transparente Haus vom 14.12.2012 bis 26.012013 zu sehen.

 
wall to wall ___ manuel franke___leni hoffmann

8. September - 4. November 2012
Eröffnung: 7. September 2012, 19 Uhr
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Manuel Franke setzt sich auf einer Gratwanderung zwischen raumbezogener Installation und autonomer Skulptur mit der Architektur und der Raumstimmung des Neuen Kunstverein Wuppertal auseinander. Die Arbeitsweise Leni Hoffmanns definiert sich wesentlich als Prozess der Interaktion mit dem jeweiligen architektonischen Kontext und dem Ort, der in seiner Spezifik reflektiert wird. Zum ersten Mal wird die Ausstellung des Kunstvereins auf den Außenraum erweitert; Leni Hoffmann entwirft eine korresponierende Arbeit auf dem Gelände der Bergischen Diakonie in der Hofaue 10. Inspiriert von der Umgebung erhalten die Werke der beiden Künstler einen stark architektonischen Charakter und spielen mit unserer Wahrnehmung und herkömmlichen Erfahrung von Raum.

 

 
Straße lebt! 5 FotografInnen

11. & 12. August 2012
Eröffnung: 10. August 2012, 19 Uhr



Frieder Zimmermann - Schaufenster 1

 

Eine Ausstellung mit Werken von Juliusz Jarzembowski, Eric Pauwels, Georgie Jerzyna Pauwels, Anna Solecka und Frieder Zimmermann

An einem Wochenende zeigen fünf Fotografinnen und Fotografen, wie vielfältig die Sicht auf das Leben in den Straßen von Städten dieser Welt sein kann. Die Arbeiten sind in einem längeren Zeitraum entstanden. Thema und Präsentation wird begleitet von Gesprächen und Meinungsaustausch. Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sind während der drei Tage anwesend.

 
Heike Klussmann - Surround

16. Juni - 29. Juli 2012
Eröffnung: 15. Juni 2012, 19 Uhr
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Heike Klussmann (*1968) lebt in Berlin und ist Professorin für Bildende Kunst/Architektur an der Universität Kassel. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und der Universität der Künste Berlin und lehrte unter anderem am Art Center College of Design Pasadena in Kalifornien.
Heike Klussmann führt uns an gebaute und gedachte Umwelt heran. Ihre Werke sind oft Installationen, die sich architektonischer Referenzsysteme bedienen. Sie hinterfragen die Art und Weise, wie wir betrachten, was wir sehen und was wir sehen möchten. Sie sind Versuche, Prozesse der Wahrnehmung und unser Streben nach Stabilität und Sinn unter den Bedingungen drastischer, immer höherer Geschwindigkeiten der Veränderung von Städten in den Perspektiven von Kunst und Architektur zu erkunden.
Im Neuen Kunstverein Wuppertal präsentiert sie erstmalig die 20-teilige Videoarbeit „Surround“. Die filmische Installation nimmt Bezug auf die zur Zeit im Bau befindliche U-Bahnlinie Wehrhahn in Düsseldorf, die Heike Klussmann seit 2002 gemeinsam mit netzwerkarchitekten PartG plant. Aus den Entwürfen schafft die Künstlerin eine Bilderwelt, in der sich die Grenzen von flächigen Bildern und räumlichen Vorstellungen verschieben. Einerseits sehen wir ein bewegtes Bild, das uns scheinbar eine Orientierung ermöglicht, andererseits bewegen wir uns innerhalb eines offenen Raumes, den wir nicht überblicken können. Ist der Raum Modell des Films oder wird er zu seiner Essenz? Der Dialog von Stadtraum, Bildraum und Ausstellungsraum wird zu einem spannenden und offenen Experiment, an dessen Ende die Sicht vielleicht versperrt, aber eine neue Erfahrung von Raum gewonnen wird.

 

 
Am Anfang waren alle dagegen

Wissensbasis Stadt Raum Architektur
im Neuen Kunstverein Wuppertal
Vorträge, Diskussionen & Aktionen
24. Mai - 4. Juli 2012
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Das Projekt diskutiert städtebauliche, architektonische und räumliche Situationen und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Implikationen aus verschiedenen Perspektiven, um Impulse zur Neu- und Umbewertung städtischer Gefüge aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zu generieren. Die Schnittstelle von Architektur und Kunst bietet die Möglichkeit, jenseits von stadtplanerischer Funktionalität, neue Wege des Denkens über die Stadt als Lebensraum zu reflektieren. Die Einbindung unterschiedlicher Akteure begegnet Krisen und fördert utopische Momente sowie Ideen, die auch für eine zukünftige Entwicklung und einen alltäglichen Umgang mit Stadt konkrete Impulse setzen.


Auftakt:
Donnerstag, 24.5.2012, 18 Uhr
Wo eigentlich ist die Wupper? Stadtspaziergang Wupperpfad
Studierende des Lehrstuhls Städtebau, Universität Wuppertal
(Start im Neuen Kunstverein Wuppertal)  

 

Samstag, 2. Juni 2012, 11.30 - 20.30 Uhr
11.30
Begrüßung Matthias Nocke, Kulturdezernent Wuppertal

12.00
Merlin Bauer (Künstler, Graz/Köln)
In öffentlichen Angelegenheiten unterwegs

13.00
Oliver Gather (Künstler, Düsseldorf)
Wohnzeit

14.00
Stefanie Gernert (Architektin, Hamburg)
Die Universität der Nachbarschaften - Ein Projekt auf der Elbinsel

16.00
Markus Draper (Künstler, Berlin)
Der Sohn des Architekten

17.00
Manuel Franke (Künstler, Düsseldorf)
RAL und die schräge Farbe. Wuppertal als Extremverdichtun

18.30
Jan Kampshoff (Architekt, Münster/Kassel)
Stay for a while

19.30
Leni Hoffmann (Künstlerin, Düsseldorf/Karlsruhe)
timewaster__ein plädoyer für den umweg



Mittwoch, 6. Juni 2012, 19 Uhr
Youth Changemaker City - Verändere Deine Stadt
Holger Bär - Endlich mal Ruinen

Mittwoch, 13. Juni 2012, 19 Uhr
Johannes Busmann - Döppersberg
Jutta Hesse - Zukunft Hofaue

Mittwoch, 20. Juni 2012, 19 Uhr
Bärbel Offergeld - Schwebestaat Wuppertal
Elke Beccard - Stadthäuser für Wuppertal

Freitag, 22. Juni 2012, 10.00 - 16.00 Uhr
Zwischennutzungsagentur - Resümee
Start: 10.00 Uhr, Café ADA, Wiesenstraße 6, 42105 Wuppertal

Freitag, 22. Juni 2012, 13.30 - 22.00 Uhr
Raumaktivisten - private Außenräume/öffentliche Innenräume
brink Ereignis zwischen Kunst und Wissenschaft - Sprung
Wiesenstraße 118, 42105 Wuppertal

Mittwoch, 27. Juni 2012, 19 Uhr
Critical Mass - Mit dem Rad vom Bahnhof Oberbarmen zum Neuen Kunstverein Wuppertal
Start: Bahnhof Oberbarmen

Mittwoch, 4. Juli 2012, 19 Uhr
Ralf Witthaus - Rasenzeichnungen
Neue Arbeit Neue Kultur - Wandelgarten



Das Projekt wird gefördert von:


Der Neue Kunstverein Wuppertal wird gefördert durch:

 
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