Rückblick
Krisen und Utopien gehen zuende

2. April bis 17. April 2011
Eröffnung am Freitag, 1. April 2011, 19 Uhr

 


Die Folge Krisen und Utopien mit neun Einzelausstellungen geht zuende. Zum Abschluss präsentiert der Neue Kunstverein Wuppertal eine Videoprojektion von Susanne Krampen, die neun Künstlerinterviews und Aufnahmen der jeweiligen Ausstellungen zeigt. Des weiteren wird eine Fotodokumentation der Ausstellungen gezeigt. Feiern und diskutieren Sie mit uns am Freitag den 1. April ab 19 Uhr die Reihe Krisen und Utopien. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler waren: Christian Odzuck, Tony Conway, Thorsten Ebeling, Steffen Junghans, Hans Schulte, Rosa Futuro & Tobias Marx, Stephanie Guse, Gesine Grundmann und Ulrike Möschel.

 
Krisen & Utopien/9: Ulrike Möschel

5. März bis 20. März 2011
Verlängert bis 27. März!
Eröffnung am Freitag, 4. März 2011, 19 Uhr

 



Ulrike
Möschel: Vogel auf der Antenne, 2007, Courtesy Galerie Rupert Pfab


Für den Neuen Kunstverein Wuppertal entwirft Ulrike Möschel eine umfassende, mehrteilige Rauminstallation, die gänzlich neue Arbeiten von ihr beinhaltet, die extra für die Ausstellung entstanden sind. Zudem wird sie zum ersten Mal Blätter ihres umfangreichen und fantastischen zeichnerischen Werkes zeigen.

Durch den sensiblen Umgang mit dem Material und dem präzisen Einrichten der Arbeiten für den jeweiligen Ausstellungsraum, entsteht ein atmosphärische beeindruckender, fremder und komplexer Erfahrungsraum. Ulrike Möschel balanciert "die scheinbar paradoxen Elemente ihrer Arbeiten sensibel aus und versetzt die von ihr bespielten Räume auf diese Weise in einen Schwebezustand, der untrennbar zwischen erinnertem Alltag und imaginierten Welten oszilliert." (M. Heinzelmann)

Wir danken der Firma Wintec - Autoglas Bunn, Wuppertal, für ihre Unterstützung.

 
Krisen & Utopien/8: Gesine Grundmann

5. Februar bis 20. Februar 2011
Eröffnung am Freitag, 4. Februar 2011, 19 Uhr

 

Gesine Grundmann: Western Isles Dundee, 2010

Die Arbeit von Gesine Grundmann lässt sich gemeinhin den Bereichen Bildhauerei und Installation zuordnen. Ihre minimalistischen Arbeiten oszillieren zwischen industrieller Massenfertigung und Handarbeit, Hoch- und Minderwertigkeit, Design- und Alltagsobjekt und lassen den Betrachter im unsicheren Raum zwischen Schein und Sein. Im Besonderen mit den Verfahren des Gusses, der ausschnitthaften Abnahme und des collagenhaften Zueinanders spürt sie gesellschaftlichen Phänomenen nach. Zugleich evoziert sie Assoziationen und Bildvorstellungen zwischen Kunst- und Kulturgeschichte und zeitgenössischem Design; damit hinterfragt sie die Dinge, die uns umgeben, ihre Alltagsmaterialität und die Einrichtung in unserer Umwelt.

 

 
Krisen & Utopien/7: Stephanie Guse

15. bis 30. Januar 2011
Eröffnung am Freitag, 14. Januar 2011, 19 Uhr


Guse goes for Neuer Kunstverein Wuppertal,
Edition, 4 Seiten, 29,7 x 21 cm, 2011


Stephanie Guse kreiert kontinuierlich eine Schein- und Wunschwelt, ihr Universum,  in dem sie Rollen annimmt, die ihr in der Realität nicht offen stehen. Fernab von „Superstars” und „Supermodels” steht sie hier im Mittelpunkt und erschafft sich ihre eigene glamouröse Umgebung, die sich jedoch bei genauerem Hinsehen aus wertlosem Material und Abfallprodukten zusammensetzt.
„In Wirklichkeit dreht sich in Guses Arbeiten alles um Realitätsverschiebungen. Stets gibt es auf inhaltlicher Ebene Nuancen der Abweichung, des Unstimmigen und Paradoxen. Und bezogen auf das Material zeigt Guse den Mut zum peinlich besetzten, uncoolen, sie feiert den Trash-Appeal, das Schräge und Versponnene.” (Sven Drühl)

 
Krisen & Utopien/6: Rosa Futuro & Tobias Marx

11. Dezember  - 23. Dezember 2010
Eröffnung am Freitag, 10. Dezember 2010, 19 Uhr

Rosa Futuro beschäftigt sich "mit den Auswirkungen des Celebrity-Kultes, vor allem in Bezug auf die weibliche Gesellschaft. Der Wunsch nach Erfolg, Luxus und ewiger Schönheit, der durch die mediale Darstellung Prominenter verkörpert wird" (R. Futuro), während Tobias Marx Objekte entwickelt, die sich mit dem Konsumverhalten der westlichen Zivilisationen auseinandersetzen. Die "Arbeiten widmen sich der Spannung zwischen oberflächlichen Symptomen unserer Kultur und dem Wunsch nach Dauerhaftem." (T. Marx) Nicht zuletzt formuliert die Ausstellung die Hoffnung, dass sich Identität stabilisiert, wenn sich der Grad der Reflektion erhöht.

futuro:marx beglücken auch mit der ersten Edition, die der Neue Kunstverein Wuppertal - passend zum Thema Krisen und Utopien, wie auch zum bevorstehenden Fest - anbietet: "Instant Love" - eine Dose voller Liebe, 100 Exemplare, jeweils für 9,99€.

 
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