Rückblick
Krisen & Utopien /4: Steffen Junghans

Steffen Junghans - Kapitulation (I,II,III)
Eröffnung am Freitag, 29.10.2010, 19 Uhr.
Ausstellungsdauer: 29.10. - 14.11.2010

 


Steffen Junghans: Die grüne Tür, 2009, 125 x 155 cm


Die Ausstellung zeigt zwölf großformatige Fotografien aus den Serien Kapitulation, I, II und III, die seit 2005 entstanden sind. Die großformatigen und äußerst präzise komponierten Fotografien von Steffen Junghans lassen sich keinesfalls übersehen und bilden einen – im wahrsten Sinne des Wortes – eindrücklichen Reiz, der sich in das visuelle Gedächtnis brennt. Dabei sind die eindrucksvollen Motive von Bildnissen, Landschaften, Haarbergen oder Kartoffeln keine Wiedergabe von Realitäten oder Inszenierungen, die die Abbildung einer Realität vorgeben, vielmehr beschreiben Sie Versuche und Annäherungen an Wirklichkeiten. Für Steffen Junghans ist eine endgültige Abbildung der Gegenwart zum Scheitern verurteilt und eröffnet gerade deshalb neue Möglichkeiten. Kapitulation ist ein Gewinn, wenn man das Scheitern als Entdeckung begreift. In seinen Fotografien macht er dieses Dilem­ma zur „bildstiftenden Idee“. Seine Bilder sind nicht Abbildung der Gegenwart, sondern stiften durch die Inszenierung visuell erfahrbare Gedanken, die die Gegenwart befragen und neue Erkenntnisse ermöglichen.


 

 
Krisen & Utopien III: Thorsten Ebeling

09. Oktober 2010 - 24. Oktober 2010
Eröffnung am Samstag, den 08. Oktober 2010, 19 Uhr

 

Thorsten Ebeling beschreibt die kopernikanische Wende als persönliche Krisengefühle und bringt die Besucher zum Wundern; die vermeintliche Utopie springt ins Wasser.

 
Krisen & Utopien II: Tony Conway

25. September - 3. Oktober 2010
Eröffnung am Freitag, den 24.9. um 19 Uhr


Der in New York lebende Künstler Tony Conway wurde 1951 in New Hampshire geboren und u. a. am MIT Cambridge ausgebildet. Ausgangspunkt seiner dreidimensional angelegten Arbeiten sind Schnappschüsse von Menschen. Die später ausgewählten Aufnahmen werden digital bearbeitet, auf durchsichtigem Polyester ausgedruckt und zwischen semitransparente Plexiglasscheiben gelegt. Zusammen mit weiteren Schichten aus Acrylmalerei und Graphitzeichnungen werden sie in einen Rahmen aus rostfreiem Stahl gefasst. Im Resultat entstehen daraus zart getönte, milchig unscharfe Bilder mit einer faszinierenden räumlichen Wirkung. (Martin Oskar Kramer)

 
Krisen & Utopien I: Christian Odzuck - Parade of Progress

05. September - 19. September 2010
Eröffnung am Samstag, den 4.9., 19 Uhr

Christian Odzuck (*1978) arbeitet an der Grenze zwischen Architektur und Kunst. Er dekonstruiert utopische Momente der Architektur und gewinnt neue Zugänge zur Stadtplanung. Der Künstler studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Rita McBride.

Die Westdeutsche Zeitung berichtete zur Austellung.

 

 
Utopia / Dystopia

Video- und Soundinstallationen von Ralf Küster - 25. Juni bis 31. Juli 2010


Der Neue Kunstverein Wuppertal zeigt die Video- und Soundinstallationen
„Utopia / Dystopia“ und „Kavalar - die weiße Zone“ von Ralf Küster.

Gezeigt werden zwei Videoprojektionen. Zum einen die 7½-minütige Videoinstallation „Utopia – Dystopia (exp.)“, in der verschwommene, amorphe, technische und rätselhafte Strukturen aufeinandertreffen, die den Wahrheits- und Realitätsgehalt von Utopien verschiedener Epochen visualisieren und in Frage stellen. Zum anderen die 26-minütige Dokumentation „Kavalar – die weiße Zone“, der im Umfeld des G8-Gipfels am Heiligendamm entstand.

Ralf Küster lebt in Berlin und studierte an der Hochschule für Künste in Bremen Freie Kunst Film bei Jean-François Guiton. Er ist seitdem auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals und in Ausstellungen vertreten. Er ist Träger des Bremer Förderpreises für Bildende Kunst und war Bundesstipendiat der Cité internationale des Arts in Paris.

 
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