Krisen & Utopien/7: Stephanie Guse

15. bis 30. Januar 2011
Eröffnung am Freitag, 14. Januar 2011, 19 Uhr


Guse goes for Neuer Kunstverein Wuppertal,
Edition, 4 Seiten, 29,7 x 21 cm, 2011


Stephanie Guse kreiert kontinuierlich eine Schein- und Wunschwelt, ihr Universum,  in dem sie Rollen annimmt, die ihr in der Realität nicht offen stehen. Fernab von „Superstars” und „Supermodels” steht sie hier im Mittelpunkt und erschafft sich ihre eigene glamouröse Umgebung, die sich jedoch bei genauerem Hinsehen aus wertlosem Material und Abfallprodukten zusammensetzt.
„In Wirklichkeit dreht sich in Guses Arbeiten alles um Realitätsverschiebungen. Stets gibt es auf inhaltlicher Ebene Nuancen der Abweichung, des Unstimmigen und Paradoxen. Und bezogen auf das Material zeigt Guse den Mut zum peinlich besetzten, uncoolen, sie feiert den Trash-Appeal, das Schräge und Versponnene.” (Sven Drühl)