Rückblick
Schulkooperation - Landschaft

08. November - 18. November 2018
Eröffnung: Donnerstag, 08. November 2018, 18 Uhr



OGS Am Nocken beim Ausstellungsbesuch phantasmidae

 

Der erfolgreiche Kooperationsverbund zwischen dem Neuen Kunstverein Wuppertal und fünf Wuppertaler Schulen geht weiter.

Im kunstpädagogische Vermittlungs- und Arbeitsprojekt setzten sich die Schülerinnen und Schüler von 6 - 18 Jahren in ganz unterschiedlicher Weise mit Arbeiten von Künstlern auseinander die sie in Ausstellungen im Neuer Kunstverein Wuppertal besucht haben.

Mit der Ausstellung "Landschaft" verbinden die Schulen nicht nur Ausstellungsbesuche im Neuen Kunstverein Wuppertal; sie inspirieren sich auch bei gemeinsamen Treffen gegenseitig zu neuen eigenen Ideen.
Wir sind gespannt auf ihre künstlerischen Auseinandersetzungen mit "Landschaft", "Wesen", "Räumen" und "Haariger Natur"
Die Präsentation der künstlerischen Arbeiten aus den Bereichen: Installation, Objekt, Zeichnung, und Malerei im Neuen Kunstverein Wuppertal verspricht, wie bereits in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Ausstellung zu werden.

 
Wolf von Waldow – Die Hand vor Augen

11. Januar - 16. Februar 2019
Eröffnung: Freitag, 11. Januar 2019, 19 Uhr


© Sigurd Steinprinz

 

"Die Hand vor Augen"... die Erfahrung, die einem dazu sofort in den Sinn kommt, ist orientierungslos im Dunkeln zu tappen und selbst das Naheliegenste, nämlich die eigene Hand, die man sich zur Selbstvergewisserung vors Gesicht hält, nicht zu erkennen. Es ist diese Art von scheinbar einfachen Sinnbildern, Gesten und Erfahrungen, die Wolf von Waldow als Rohmaterial nutzt, um sie zu komplexen Bilderfindungen zu verdichten. Zunächst vermitteln seine monochrom schwarzen Laserschnitte aus Stahl den überzeugenden Eindruck von Klarheit und Motivreduktion. Erst auf den zweiten Blick erkennt man ihre semantische Überdeterminierung. Die einzelnen Teile der Arbeit "Masterplan", die gerade für die Ausstellung im Neuen Kunstverein entsteht, erinnern zwar an Verkehrszeichen, bieten aber keine konkreten Handlungsoptionen an. Es sind eher Einkehrzeichen, die zum Erkunden und Selberdenken einladen – und dazu, gemeinsam ein paar Schritte im Dunkeln zu tappen. (Christian Weller)

 

 
non finitio - Mitgliederausstellung

30. November - 22. Dezember 2018
Eröffnung: Freitag, 30. November 2018, 19 Uhr


Insgesamt 14 Künstler*innen des Neuen Kunstvereins sind der Einladung gefolgt, sich thematisch mit eigenen unfertigen Arbeiten, Skizzen, Ideen, in Schubladen ruhenden oder bisher scheinbar gescheiterten Ansätzen zu beschäftigen.

Zum Konzept der Ausstellung gehörten gegenseitige Atelierbesuche und Gespräche über das „non finito“ im eigenen Werk.  Das gegenseitige Vertrauen, den fremden Blick auf die eigenen Gedanken und Ideen der nicht fertigen Form zuzulassen, bedingte sich wie von selbst. Der Blick der anderen von außen führte zu Fragen, die den künstlerischen Prozess anregte, erweiterte, teilweise veränderte. Dabei gingen die Diskussionen weit über die individuellen Vorstellungen hinaus hin zu aktuellen Fragestellungen an die Kunst.

So stehen in der Ausstellung nicht die fertigen Werke im Vordergrund, sondern ein Sichtbar-werden-lassen des angeregten Prozesses.

Das eröffnete Experimentierfeld aus den Bereichen Bildhauerei, Fotografie, Malerei und Installation mit seinen Fragestellungen bindet die Betrachter*innen mit ein in den spannenden Prozess der Künstler*innen von der Idee zur Ausführung.

Teilnehmer*innen: Gabriele Barczik, Regina Friedrich-Körner, Philine Halstenbach, Sylvie Hauptvogel, Andreas Komotzki, Michaela Kuhlendahl, Renate Löbbecke, Eckehard Lowisch, Annette Marks, Petra Mohr, Andrea Raak, Cordula Sauer, Andreas M. Wiese, Regina Winkelströter

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung 
Sonntag 09.12.18, 16 Uhr
Künstler*innengespräch zur Ausstellung und zum Arbeitsprozess

 

 
Ben Greber - STILLLEGUNG

16. März - 5. Mai 2018
Eröffnung: Freitag, 16. März 2018, 19 Uhr


© Ben Greber

 

Die Ausstellung Stilllegung ist Ergebnis einer biografischen und künstlerischen Umgestaltung und Verwandlung. Ben Greber hat als Bildhauer gegenständliche Werke geschaffen und abstrahiert nun schrittweise seinen eigenen Fundus. Hierzu werden die Arbeiten zerlegt, archiviert, bearbeitet und schließlich zu neuen Plastiken. Auch wenn ursprüngliche Formen und Inhalte teilweise erkennbar sind, führt die 'Entgegenständlichung' zu einem anderen und neuen künstlerischen Verständnis.

Diesen Prozess vollzieht Ben Greber auch im Umgang mit der eigenen Biografie, die Grundlage seines Schaffens ist. Sein Großvater baute im zerbombten Wuppertal in akribischer Arbeit eine Modelleisenbahn, die Ben Greber für die Ausstellung Kunstverein samt Setting nachbaut und zum Ausgangspunkt inhaltlicher und formaler Entgrenzungen macht. Er beschreibt damit auch ein schon im Jugendalter verspürtes "Unbehagen, in einer Umgebung zu leben, in der alles fertig und abgeschlossen ist" und liefert einen Gegenentwurf zu intakten, vollendeten Wunschwelten: Welten, die darauf warten, immer neu gestaltet zu werden.

Die Ausstellung wird begleitet von Gesprächsrunden und ist zudem Grundlage einer neuen Publikation des Künstlers.

 

 

 
In your dream they are not / words

31. August - 28. September 2018
Eröffnung: Freitag, 31. August 2018, 19 Uhr

 

Lucie Freynhagen, Paul Barsch, Doris Tsangaris, Mylasher, Dominik Bucher, Fares Rj, Zeenat Nagree, April Martin, Timo Fahler, Anna Orlikowska, Kandis Williams, Charlotte Perrin, Tilman Hornig and more

english version below


Vorstellungskraft ist ein fundamentaler Teil des Lesens, Hörens und Verstehens eines Gedichts. Ein Gedicht schafft einen Moment der Ruhe in Raum und Zeit und wirft zurück auf den persönlichen Resonanzraum der eigenen Erfahrung, des Gefühls und der Phantasie. Poetik ist eine persönliche Sprache, geboren aus der Kluft zwischen Schöpfer und Wahrnehmendem. In einer Zeit der Hysterie, Gleichzeitigkeit, Informationsflut und Oberfläche erzeugt Poetik einen wichtigen Moment des Innehaltens.

Die Ausstellung In your dreams they are not / words zeigt internationale künstlerische Arbeiten, die in unterschiedlichen Medien wie Performance, Skulptur, Malerei, Fotografie und Video den Begriff der Poetik erweitern. In einer Welt des Informationsüberflusses, der Datenauswertung und ständigen Ablenkung vom gegenwärtigen Moment widmet sich die Ausstellung den spezifischen Qualitäten und der Relevanz von Poesie und Poetik in der heutigen Zeit.

Die Ausstellung wird kuratiert von Lara Schoorl und Svenja Wichmann. Nach der Ausstellung wird eine Publikation mit Beiträgen der teilnehmenden Künstler erscheinen.

Lara Schoorl ist eine Lyrikerin, Kunsthistorikerin und Kuratorin aus den Niederlanden und lebt in Los Angeles wo sie die Zeitschrift Close Distance leitet. Ihre Texte sind unter anderem in The Los Angeles Review of Books, The University of Arizona Poetry Center 1508 Blog, FOUNDATIONS, und The Conversant zu finden, weitere Arbeiten werden bei The Green Lantern Press (2018) sowie Not a Cult (2019) erscheinen. Im Verlauf des Jahres 2018 schreibt sie ein Buch in Begleitung von BBQLA’s Ausstellungserie american fine arts, die in sieben Teilen durch 15 US-Städte reist. Sie studierte an der Universität Amsterdam sowie am Art Institut in Chicago.

Svenja Wichmann ist freischaffende Künstlerin und Mitglied des Neuen Kunstverein Wuppertal. Sie studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden sowie aktuell an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Medien und entwickelt künstlerische Gesamtsituationen an der Schnittstelle von Installation, Ausstellung und Performance.

 

Presseinformationen

 

 

What else is poetry beyond words on a page? A lust for language, a vacillation between the quietness and turbulence of time and space captured in voices of imagination, touch, fantasy and thought. Poetry is a personal language conceived in the crevice between maker and interpreter. In a time of hysteria and simultaneity poetry creates an important moment of pause and reflection.

In your dreams they are not / words shows works that expand the definition of poetry into and through their different artistic media, such as performance, sculpture, painting, photography or film. The exhibition is an experiment that deals with the relevance of poetry and poetics in a world where an excess of information and data-evaluation distracts us from the contemporary moment and our individual and collective selves.

The Exhibition is curated by Lara Schoorl and Svenja Wichmann. Following the Exhibition an artist publication with contributions of all participating artist will be made.

Lara Schoorl is a poet and art historian from the Netherlands and currently lives in Los Angeles where she runs Close Distance journal. Her writing can be found at The Los Angeles Review of Books, The University of Arizona Poetry Center 1508 Blog, FOUNDATIONS, and The Conversant, and is forthcoming with The Green Lantern Press (2018) and Not A Cult (2019). Over the course of 2018 she is writing a book alongside BBQLA‘s migrating exhibition series american fine arts that, in seven parts, travels to 15 different cities throughout the US. She studied at the University of Amsterdam and the School of the Art Institute in Chicago.

Svenja Wichmann is a visual artist and member of Neuer Kunstverein Wuppertal. She studied at Hochschule für Bildende Künste Dresden as well as currently at the Academy of Media Arts Cologne. She works in different artistic media and develops conceptual Situations at the Intersection of Installation, Exhibition and Performance.

 

Press release

 

Die Ausstellung wird gefördert von
The Exhibition is kindly supported by

Kulturbüro Wuppertal
Bergischer Kunstfonds

 

 
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