Rückblick
Rosa Violetta Zettl – Hydra

02. Juli - 06. August 2022
Verlängerung bist 13. August

Veranstaltung:
13. August, 16 Uhr
Die Künstlerin Rosa Violetta Zettl führt durch die Ausstellung.


 


Rosa Violetta Zettl, Hydra, 2022, Aquarell auf Büttenpapier. © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, die Künstlerin.

Sowohl die Beobachtung biologischer, als auch sozialer Zusammenhänge sind die Grundlage der Installationen, Zeichnungen und kritisch ausbalancierten Assemblagen von Rosa Violetta Zettl. In einer fluiden Sammlung werden Fundstücke mit handgefertigten Plastiken aus Keramik oder Kunststoffen zusammengebracht. Die syntaktischen Kompositionen entwickeln sich zu fragilen Rauminstallationen und behandeln hierarchische Strukturen, Archive und Symbiosen.
In ihrer Einzelausstellung "Hydra" im Neuen Kunstverein Wuppertal zeigt Zettl eine räumgreifende Installation, die in einer lebendigen Sammlung Erden, Staub, Keramik und Bronze vereint. Sie beschäftigt sich mit Wachstum, der Knospung des Süßwasserpolyps hydra vulgaris, den vielfältigen Fragen des Anthropozäns nach Hinterlassenschaft, nach Schutz, Verteidigung und Unsterblichkeit und allem voran dem Wasser.

 

 

 

 

Die Ausstellung wird unterstützt durch:


 
Adéọlá Ọlágúnjú - Rhizome

07. Mai - 11. Juni 2022 
Eröffnung Freitag, 06. Mai 2022, 18 - 21 Uhr

 




Rhizome ist eine Multimedia-Installation, die aus fotografischen Assemblagen, Videoinstallationen und Ton besteht. Sie setzt sich mit persönlichen künstlerischen Archiven auseinander. Die Installation untersucht die möglichen neuen Bedeutungen, die entstehen, wenn ihre Elemente in verschiedenen Konstellationen platziert werden.

Grundlage der Untersuchung ist die Assemblage-Theorie, die davon ausgeht, dass die Beziehungen zwischen den Bestandteilen eines Werks nicht stabil und fest sind. Vielmehr können sie innerhalb und zwischen anderen Körpern verschoben und ersetzt werden, so dass sich Systeme durch äußere Beziehungen annähern (Vgl. Wikis.la.utexas.edu,. (2016). Assemblage Theory | University of Texas Theory. visited 31 March 2022)


Für dieses Projekt greift Adéọlá Ọlágúnjú ihr eigenes primäres künstlerisches Material mit neuen Fragen auf und ergänzt das bestehende Archiv aus einer neuen Perspektive, die darauf abzielt, Wissen zu schaffen, das sich von dem unterscheidet, was bereits bekannt und erfahren ist.



Adéọlá Ọlágúnjú arbeitet mit Fotografie, Video, Ton und Installationen. Ein großer Teil ihrer künstlerischen Arbeit befasst sich mit dem Selbst, der Erinnerung, der Spiritualität, der Heilung und der sozialen Landschaft.

Ihre Arbeiten wurden auf Festivals, in Museen und Galerien in vielen Ländern gezeigt. Sie erhielt Preise und Auszeichnungen, darunter den NRW.BANK Kunstpreis 2021, den Seydou Keïta Grand Prize für das beste fotografische Werk auf der Bamako International Biennial for Photography 2019, den Young Art support Amsterdam Award 2013 und den Lagos Photo Festival Award 2012. Ọlágúnjú ist Finalist der Rolex Mentor & Protégé Arts Initiative im Jahr 2019 und ausgewählter Mentee der Kategorie Fotografie bei der 5. Edition der Forecast Platform 2020-2021.



English Version

Rhizome is a multimedia installation comprising of photographic assemblages, video installation and sound. This exhibition engages with personal artistic archives by exploring the new meanings they take when placed in different constellations. It adopts the assemblage theory which asserts that, within a body [of work], the relationships of component parts are not stable and fixed; rather, they can be displaced and replaced within and among other bodies, thus approaching systems through relations of exteriority (Wikis.la.utexas.edu,. (2016). Assemblage Theory | University of Texas Theory. visited 31 March 2022).

This project revisits my primary artistic materials with fresh batch of questions, interrogating and adding to existing archive from a perspective that aims to make new knowledge as distinguished from what is already known and experienced.

Adéọlá Ọlágúnjú is an artist working with photography, video, sound and installations.

A great deal of her artistic work has involved considerations of the Self, memory, spirituality, healing and the social landscape.

Her works have been shown in festivals, museums and galleries in many countries. she has been recipient of prizes and awards; notably NRW.BANK Kunstpreis 2021, Seydou Keïta Grand Prize for the Best photographic creation at Bamako International Biennial for Photography in 2019, Young Art support Amsterdam Award in 2013 and the Lagos Photo Festival Award in 2012. Ọlágúnjú is a finalist of the Rolex Mentor & Protégé Arts Initiative in 2019 and the selected mentee of the photography category at the 5th Edition of Forecast Platform (2020-2021).

 

 

Das Projekt wird gefördert durch/With financial support


 
Schulkooperation – ¿SCHÖN?

27. Oktober bis 5. November 2022
Eröffnung: 27. Oktober, 18:00 Uhr


 

10. Schulkooperationsausstellung
Ein Ausstellungsprojekt mit Schülerinnen und Schülern der
Gesamtschule Else Lasker-Schüler, der Gesamtschule Barmen, der Offenen Ganztagsbetreuung der Grundschule am Nocken, dem Wilhelm Dörpfeld Gymnasium, der Erich Fried Gesamtschule und dem Neuen Kunstverein Wuppertal.

Das erfolgreiche kunstpädagogische Vermittlungs- und Arbeitsprojekt entwickelt sich seit 2011 stetig zu einem weiten kreativen Netzwerk, in dem die Klassen Ausstellungsbesuche im Neuen Kunstverein Wuppertal durchführen und sich kreativ mit den Inhalten auseinandersetzen. Dies führt zu einer eigenständigen Ausstellung, in der die Schülerinnen und Schüler ebenso in die Organisation und Durchführung des Projektes eingebunden sind.

 
Liza Dieckwisch - Regeln für Schaummassen und Eischnee

19. Februar - 02. April 2022 
Eröffnung Freitag, 18. Februar 2022, 18 - 21 Uhr

 




Schaum: „im eigentlichen sinne. eine gröszere anzahl zusammenhängender, mit luft gefüllter blasen, aus einem an und für sich flüssigen oder in flusz gebrachten stoffe durch starke bewegung entstanden.“
(Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm)

 

Zäh fließt Béchamelsoße über den Rand hinaus und überzieht mit ihrer dickflüssigen Cremigkeit den weichgekochten Blumenkohl, um letztendlich an der Wand zu trocknen. Marmeladenschaum kocht über. Glänzendes Silikon erstarrt in der Bewegung. Fluffiger, weißer Teppich wird mit nicht definierbarem Schaum überzogen.

 

Die Ausstellung „Regeln für Schaummassen und Eischnee“ von Liza Dieckwisch beschäftigt sich mit der Farbe Weiß in unterschiedlichen Konsistenzen: Dabei sind das Fließverhalten der Substanzen, Zähigkeit, Elastizität, Sämigkeit aber auch Veränderung und Verfall, Gegenstand ihrer malerischen Untersuchung. Ausgehend von Rezept-Fragmenten aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, kombiniert mit Fotografien ihres alltäglichen Essens, entwickelt die Künstlerin eine Serie raumgreifender Malereien für die Räumlichkeiten des Neuen Kunstvereins Wuppertal.

 
INTERPLAY - Steam and Games

Magdalena von Rudy // Oliver Gather
INTERPLAY – Steam And Games

Freitag, 4. Februar 2022, 17 - 20 Uhr 
Sa, 5. und So, 6. Februar 2022, 15 - 18 Uhr

 


Magdalena von Rudy, BUG HUNTING AKA FURIOUS GAMES, 2020, Filmstill.

 



Oliver Gather, STEAM AND HAZE, 2019, Filmstill.



Wir freuen ihnen die Ausstellung "INTERPLAY - Steam and Games" von Magdalena von Rudy und Oliver Gather im Kunstverein zu präsentieren. Ursprünglich entstanden im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums des Kunstvereins, konnte die Ausstellung Pandemie-bedingt nicht geöffnet werden. Mit Unterstützung der Stiftung Kunstfonds und Mittel des Programms Neustart Kultur nun exklusiv vom 4. - 6. Februar 2020 im Kunstverein.   

Magdalena von Rudy zeigt Arbeiten im Wechselspiel mit Arbeiten von Oliver Gather. Beide Künstler*innen haben Bildhauerei studiert und ihre bildhauerisch-räumliche Praxis auf das filmische Medium ausgeweitet. Von Rudys Zwei-Kanal-Videoinstallation „BUG HUNTING AKA FURIOUS GAMES“ zeigt in verschiedenen Bildkombinationen jugendliche Gamer, die Texte aus ihren Lieblingsfilmen vor den Kulissen ihrer Videospiele sprechen. Durch die YouTube ähnliche Ästhetik der Überlagerung mehrerer Bild- und Tonebenen entsteht eine allegorische Annäherung an einen wichtigen Teil ihrer Lebensrealität. „STEAM AND HAZE“ von Oliver Gather nutzt dokumentarische Elemente, um eine Straße in Mönchengladbach-Rheydt zu porträtieren. Drei Arbeitsorte in unmittelbarer Nachbarschaft werden im Video zu einer bizarren Szenerie zwischen Tortengeschmack und Dampf verknüpft.

Zur Ausstellung hören Sie einen Bericht von Peter Backof im Deutschlandfunk und
ein Gespräch mit Magdalena von Rudy und Oliver Gather über die Ausstellung INTERPLAY - Steam And Games.

 

Das Projekt wird gefördert durch

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 20