Rückblick
Schulkooperation - Landschaft

08. November - 18. November 2018
Eröffnung: Donnerstag, 08. November 2018, 18 Uhr



OGS Am Nocken beim Ausstellungsbesuch phantasmidae

 

Der erfolgreiche Kooperationsverbund zwischen dem Neuen Kunstverein Wuppertal und fünf Wuppertaler Schulen geht weiter.

Im kunstpädagogische Vermittlungs- und Arbeitsprojekt setzten sich die Schülerinnen und Schüler von 6 - 18 Jahren in ganz unterschiedlicher Weise mit Arbeiten von Künstlern auseinander die sie in Ausstellungen im Neuer Kunstverein Wuppertal besucht haben.

Mit der Ausstellung "Landschaft" verbinden die Schulen nicht nur Ausstellungsbesuche im Neuen Kunstverein Wuppertal; sie inspirieren sich auch bei gemeinsamen Treffen gegenseitig zu neuen eigenen Ideen.
Wir sind gespannt auf ihre künstlerischen Auseinandersetzungen mit "Landschaft", "Wesen", "Räumen" und "Haariger Natur"
Die Präsentation der künstlerischen Arbeiten aus den Bereichen: Installation, Objekt, Zeichnung, und Malerei im Neuen Kunstverein Wuppertal verspricht, wie bereits in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Ausstellung zu werden.

 
Shigeru Takato - Höhlen

2. März - 13. April 2019
Eröffnung: Freitag, 1. März 2019, 19 Uhr



Kleine Grotte (aus der Serie Höhlen), 2017, © Shigeru Takato


Die neuen Fotografien von Shigeru Takato sind von der Innenseite aus in archäologisch bedeutsamen Höhlen aufgenommen worden, in denen prähistorische Menschen gewohnt haben. Sie zeigen die Landschaften, welche die Bewohner durch ihre Höhlenausgänge sehen konnten, wie ihr Fenster zur Welt. Man kann dadurch ahnen, wie die Steinzeitmenschen damals ihre Außenwelt von ihrem Zuhause durch diese einzig vorhandene Öffnung betrachtet haben müssen. Heutzutage werden diese prähistorischen Fenster durch Fernseh- und Computerbildschirme ersetzt, die uns die Außenwelt mit einer Fülle von Informationen und Nachrichten direkt in unseren Wohnraum liefern.
„Höhlen“ ist nach „Fernsehstudios“ und „Nachrichtenstudios“ – mit denen er einem breiten Publikum bekannt wurde – eine neue Serie. Shigeru Takato fügt damit seiner Reflexionen über Weltsichten und Medien eine weitere Facette hinzu. Die Serie wird im Neuen Kunstverein Wuppertal e.V. zum ersten Mal präsentiert. Hierfür installiert Shigeru Takato ein eigenes Raumgefüge in den Räumen des Vereins.

Shigeru Takato studierte Fotografie in Neuseeland, an der Kunstakademie in Düsseldorf und an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Neben zahlreichen Projektförderungen und Stipendien gewann er zuletzt 2017 den Architectual Award in Budapest. Seine Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt.

Shigeru Takato auf WDR 5.

 

Mit freundlicher Unterstützung von

 
Wolf von Waldow – Die Hand vor Augen

11. Januar - 16. Februar 2019
Eröffnung: Freitag, 11. Januar 2019, 19 Uhr


© Sigurd Steinprinz

 

"Die Hand vor Augen"... die Erfahrung, die einem dazu sofort in den Sinn kommt, ist orientierungslos im Dunkeln zu tappen und selbst das Naheliegenste, nämlich die eigene Hand, die man sich zur Selbstvergewisserung vors Gesicht hält, nicht zu erkennen. Es ist diese Art von scheinbar einfachen Sinnbildern, Gesten und Erfahrungen, die Wolf von Waldow als Rohmaterial nutzt, um sie zu komplexen Bilderfindungen zu verdichten. Zunächst vermitteln seine monochrom schwarzen Laserschnitte aus Stahl den überzeugenden Eindruck von Klarheit und Motivreduktion. Erst auf den zweiten Blick erkennt man ihre semantische Überdeterminierung. Die einzelnen Teile der Arbeit "Masterplan", die gerade für die Ausstellung im Neuen Kunstverein entsteht, erinnern zwar an Verkehrszeichen, bieten aber keine konkreten Handlungsoptionen an. Es sind eher Einkehrzeichen, die zum Erkunden und Selberdenken einladen – und dazu, gemeinsam ein paar Schritte im Dunkeln zu tappen. (Christian Weller)

 

 
non finitio - Mitgliederausstellung

30. November - 22. Dezember 2018
Eröffnung: Freitag, 30. November 2018, 19 Uhr


Insgesamt 14 Künstler*innen des Neuen Kunstvereins sind der Einladung gefolgt, sich thematisch mit eigenen unfertigen Arbeiten, Skizzen, Ideen, in Schubladen ruhenden oder bisher scheinbar gescheiterten Ansätzen zu beschäftigen.

Zum Konzept der Ausstellung gehörten gegenseitige Atelierbesuche und Gespräche über das „non finito“ im eigenen Werk.  Das gegenseitige Vertrauen, den fremden Blick auf die eigenen Gedanken und Ideen der nicht fertigen Form zuzulassen, bedingte sich wie von selbst. Der Blick der anderen von außen führte zu Fragen, die den künstlerischen Prozess anregte, erweiterte, teilweise veränderte. Dabei gingen die Diskussionen weit über die individuellen Vorstellungen hinaus hin zu aktuellen Fragestellungen an die Kunst.

So stehen in der Ausstellung nicht die fertigen Werke im Vordergrund, sondern ein Sichtbar-werden-lassen des angeregten Prozesses.

Das eröffnete Experimentierfeld aus den Bereichen Bildhauerei, Fotografie, Malerei und Installation mit seinen Fragestellungen bindet die Betrachter*innen mit ein in den spannenden Prozess der Künstler*innen von der Idee zur Ausführung.

Teilnehmer*innen: Gabriele Barczik, Regina Friedrich-Körner, Philine Halstenbach, Sylvie Hauptvogel, Andreas Komotzki, Michaela Kuhlendahl, Renate Löbbecke, Eckehard Lowisch, Annette Marks, Petra Mohr, Andrea Raak, Cordula Sauer, Andreas M. Wiese, Regina Winkelströter

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung 
Sonntag 09.12.18, 16 Uhr
Künstler*innengespräch zur Ausstellung und zum Arbeitsprozess

 

 
Ben Greber - STILLLEGUNG

16. März - 5. Mai 2018
Eröffnung: Freitag, 16. März 2018, 19 Uhr


© Ben Greber

 

Die Ausstellung Stilllegung ist Ergebnis einer biografischen und künstlerischen Umgestaltung und Verwandlung. Ben Greber hat als Bildhauer gegenständliche Werke geschaffen und abstrahiert nun schrittweise seinen eigenen Fundus. Hierzu werden die Arbeiten zerlegt, archiviert, bearbeitet und schließlich zu neuen Plastiken. Auch wenn ursprüngliche Formen und Inhalte teilweise erkennbar sind, führt die 'Entgegenständlichung' zu einem anderen und neuen künstlerischen Verständnis.

Diesen Prozess vollzieht Ben Greber auch im Umgang mit der eigenen Biografie, die Grundlage seines Schaffens ist. Sein Großvater baute im zerbombten Wuppertal in akribischer Arbeit eine Modelleisenbahn, die Ben Greber für die Ausstellung Kunstverein samt Setting nachbaut und zum Ausgangspunkt inhaltlicher und formaler Entgrenzungen macht. Er beschreibt damit auch ein schon im Jugendalter verspürtes "Unbehagen, in einer Umgebung zu leben, in der alles fertig und abgeschlossen ist" und liefert einen Gegenentwurf zu intakten, vollendeten Wunschwelten: Welten, die darauf warten, immer neu gestaltet zu werden.

Die Ausstellung wird begleitet von Gesprächsrunden und ist zudem Grundlage einer neuen Publikation des Künstlers.

 

 

 
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