Rückblick
Sorry, geschlossen.

22. Juni bis 09. August 2020

Wir zeigen jeweils über eine Woche eine künstlerische Arbeit von insgesamt neun Künstler_innen, bei geschlossener Tür. Zu sehen sind die Arbeiten durch die Fenster. Für manche eine Herausforderung, einige der Künstler_innen arbeiten mit der ungewöhnlichen Situation, andere nicht. Zusammengefasst: Distanz halten ist schwierig und eine Möglichkeit.

Ausstellende Künstler_innen:
Hanna Kuster, Steffen Junghans, Benjamin Nachtwey, Svenja Wichmann und 
Denzel Tristan Russell, Manuel Gröger, Nicola Schrudde und 
Michael Seeling, Cordula Sauer


Zu sehen vom Foyer des Hauses:
Mo – Fr: 7 – 19 Uhr, Sa: 8 – 15 Uhr,
an allen übrigen Zeiten durch die Fenster 
des Kunstvereins.
Neuer Kunstverein Wuppertal, Hofaue 51, 42103 Wuppertal.

 

CORDULA SAUER
03. - 08. August 2020

 


Installationsansicht, Ausschnitt: Cordula Sauer, Fotocollage, Digitaldruck auf Papier / auf Folie, 2020

 

CORDULA SAUER
*1963, lebt in Wuppertal, 1983-1990 Kunstakademie Düsseldorf.

 

 

 

NICOLA SCHRUDDE & MICHAEL SEELING
27. Juli - 01. August 2020

 


Installationsansicht:
Nicola Schrudde, o.T. [exemplum], Keramikplastik auf Gerüstböcken, Fotografie, Mixed Media, 2020 und Michael Seeling, KakteenPortraits
 in Originalgröße, Bleistift auf Papier, 2020.



Detail, Aufbau Installation, Nicola Schrudde & Michael Seeling, 2020

Locus conclusus, punctum saliens conclusio,

wie es Schrödingers Katze wirklich erging?

 

 

 

 

 

 

MANUEL GRÖGER
20. - 25. Juli 2020

 


Installationsansicht: Manuel Gröger, o.T., Tusche auf Papier, 2020.



Installationsansicht, Ausschnitt: Manuel Gröger, o.T., Tusche auf Papier, 2020.

 

MANUEL GRÖGER
*1988, lebt in Leipzig.
2014 - 2019 Studium der Bildenden Kunst, Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Siegfried.

 

 

 

 

SVENJA WICHMANN
DENZEL TRISTAN RUSSELL
13. - 19. Juli 2020


Installationsansicht, Ausschnitt: Svenja Wichmann und Denzel Tristan Russell, 
Nebelwerfer, mixed media, 2020

SVENJA WICHMANN
*1987, lebt in Köln. 2008 – 2015 Studium der Bildenden Kunst an der HfBK Dresden, Meisterschülerin bei Prof. Sery, 2016 – 2019 postgraduales Studium Mediale Künste an der Kunsthochschule für Medien Köln.

DENZEL TRISTAN RUSSELL
lebt in Köln.
 2016 BFA Alfred University, studiert mediale Künste an der Kunsthochschule für Medien, Köln

 

 

 

BENJAMIN NACHTWEY
06. - 12. Juli 2020


Installationsansicht: Benjamin Nachtwey, Rheinlandschaft / violett, Acryl auf Leinwand, 2020 und Rheinlandschaft / gelb-oliv, Acryl auf Lenwand, 2020

 


Installationsansicht, Ausschnitt: Benjamin Nachtwey, Rheinlandschaft / violett, Acryl auf Leinwand, 2020


BENJAMIN NACHTWEY

*1962, lebt in Düsseldorf.
1981 - 1991 Gasthörer, FH für Gestaltung, Medizinstudium in Hamburg, Grundstudium Philosophie und Kunstgeschichte  Köln, 1991 - 1992 Studium Freie Kunst, Kunstakademie Münster (bei Prof. J. Wellmann, 1992 - 1999 Kunstakademie Düsseldorf, Klassen B. Schi und A.R. Penck

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STEFFEN JUNGHANS
29. Juni - 05. Juli 2020


Installationsansicht: Steffen Junghans, Bildnis mit Diakonisse aus der Serie Kapitulation (I),
Laserchrome, 2006.


Installationsansicht, Ausschnitt: Steffen Junghans, Bildnis mit Diakonisse aus der Serie Kapitulation (I),
Laserchrome, 2006.

 

STEFFEN JUNGHANS
*1963, lebt in Leipzig.
1980 – 1983 Lehre, 1992 – 1995 freier Bildreporter, 1994 – 2001 Studium der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Prof. Timm Rautert und Prof. Dr. Christoph Türcke.

 

 

HANNA KUSTER
22. Juni - 28. Juni 2020


Installationsansicht: Hanna Kuster, o.T., 2020, Öl, Ölkreide auf Leinwand.



Installationsansicht, Ausschnitt: Hanna Kuster, o.T., 2020, Öl, Ölkreide auf Leinwand.

 

HANNA KUSTER
*1996, lebt in Düsseldorf.
Seit 2016 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Siegfried Anzinger, dann Klasse Tomma Abts.

 
Was hat das mit Engels zu tun?

07. März 2020 bis 04. April 2020

Eröffnung: Freitag, 06. März 2020, 19 Uhr


Öffnungszeiten: Do, Fr 17-20, Sa, So 15-18 Uhr

 

 






Eine Gruppe von 9 Künstler*innen von )) freies netz werk )) KULTUR hat sich anlässlich des Jubiläumsjahrs 2020 mit der Person Friedrich Engels und seinem Wirken beschäftigt. Die Vielfalt der künstlerischen Positionen führte zu der Frage und damit auch zum Thema der Ausstellung „Was hat das denn mit Engels zu tun?“ Die komplexe Gedankenwelt von Friedrich Engels auf die Jetztzeit zu transferieren, wirft ein weites Spektrum von Fragen an die Geschichte und die gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Zustände auf. Von ihren Einzelpositionen ausgehend begeben sich die Künstler*innen in einen gemeinsamen prozesshaften Dialog zu diesen Fragen und führen ihre Werke in eine zusammenhängende Rauminstallation.

Teilnehmer*innen
Gabriele Barzcik, Jan Czech, Zara Gayk, Christian v. Grumbkow, Gisela Kettner, Christiane Tyrell, Katja Wickert, Andreas M. Wiese und Regina Winkelströter.

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung

 

Freitag, 06. März 2020
Tanzinterventionen des Teams „Rote Socken“ (unter der Leitung von Anne Grafweg und Thomas Hilbig)
Das Ausstellungsbild wird erweitert und über Social-Media-Kanäle zur Mitwirkung auffordern.

Im Beiprogramm zeigen Frank N und Charles Petersohn eine filmische Auseinandersetzung mit den Folgen der Globalisierung und den damit verbundenen Umwelt- und Klimafolgen.

Im diskursiven Format sind auch hier Kommunikation, Austausch und Vernetzung zwischen Macher*innen und Besucher*innen wichtiger Bestandteil des Konzeptes. Weitere Veranstaltungen folgen.

 

Edition im Rahmen der Ausstellung

 

Zur Ausstellung erscheinen zwei Multiples von Andreas M. Wiese:

Fritz Markt und Engels-im im Kunstverein-Benutzeraufsatz

 

 

Ein Projekt des )) freies netz werk )) KULTUR e.V.

mit freundlicher Unterstützung durch:

 

 
Andreas M. Wiese - Das offizielle Friedrich Engels-Porträt

Samstag, 1. Februar und Sonntag, 2. Februar 2020

Öffnungszeiten Sa 14 - 19, So 14 - 18 Uhr

 

 

Andreas M. Wiese zeigt das „offizielle Friedrich Engels-Porträt zu seinem 200sten Geburtstag“. Die Person auf dem Gemälde sieht aus wie Engels, eine Auseinandersetzung mit seiner Persönlichkeit oder eine Interpretation seiner Ideen hat der Maler nicht einfließen lassen. Die Betrachtenden haben es mit einer Projektionsfläche zu tun, ihre Wahrnehmung von Kunst und die eigene Vorstellung von Engels geben dem Bild Sinn und Bedeutung, das eigentliche Porträt entsteht erst in ihren Köpfen und sie können sich fragen, ob das Bild gut oder schlecht ist, völlig daneben, ein Witz oder schlichtweg überflüssig.

In einem ausgelegten Fragebogen (oder online) können die Betrachter ihre Meinung zum Gemälde äußern und die Arbeit des Malers bewerten. Das Bild wird im Engelsjahr an weiteren Stationen in Wuppertal zu sehen sein, geplant sind Besuche im Kontor 91, in der Färberei, im Loch, in Utopiastadt, in der Bergischen VHS, in der Kunststation und im Wuppertal Institut. Anfang 2021 wird die Auswertung der Fragebogenaktion im Kunstverein präsentiert, falls eine Mehrheit der Befragten das Bild für wertlos hält, wird es übermalt.

Andreas M. Wiese wurde 1966 in Wuppertal geboren, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Konrad Klapheck und ist seitdem in seiner Heimatstadt freischaffend tätig.

 

Das Projekt wird unterstützt und gefördert durch


)) freies netz werk )) KULTUR e.V.

 
Sebastian Dannenberg - AMERICAN STANDARD

30. November 2019 bis 11. Januar 2020
Eröffnung: 29. November, 19 Uhr
VERLÄNGERT BIS 18.1.2020



2019 © Sebastian Dannenberg

 

Den Raum erkennen, den Raum schätzen und den Raum nutzbar machen, das sind Eigenschaften die zwar anzuerkennen sind aber keinesfalls notwendig scheinen im Schaffen eines Malers. Für Sebastian Dannenberg ist der Raum nicht der wichtigste Gegenstand seiner künstlerischen Auseinandersetzung. Er geht von der Malerei aus. Sie ist die Basis und der Schlüssel. Sein grundlegendes Verständnis von räumlichen Zusammenhängen und Strukturen wird jedoch in jeder seiner Arbeiten sichtbar. Der Raum oder die Architektur sind nicht wegzudenken. Gemeint ist der faktische bzw. physische Raum und der potenzielle Raum, der Raum dahinter.
Malerei und Raum kommen in dem Moment zusammen, in dem Sebastian Dannenberg, gern satt und massig, Farbe unmittelbar auf die Wandfläche oder skulpturale Elemente setzt. Und wenn er neue Räume oder Zusammenhänge und ein Bewusstsein dafür schafft, durch das Zusammenbringen von Farbe und einfachen Materialien wie Aluminiumblech, Leuchtstoffröhren, Holz oder Schrifttypen in scheinbar bloßer Positionierung. 

Frisch aus den USA zurück, spricht Sebastian Dannenberg in seiner Ausstellung „American Standard“ mit seiner fast instabilen und ephemer erscheinenden raumgreifenden Arbeit den „amerikanischen“ Umgang mit architektonischen Mitteln an. Diese baulichen Konventionen, deren Materialien uns zwar bekannt vorkommen, sind doch in ihrer Formulierung aus einer europäischen Vorstellung vom massiven, beständigen Bau vollkommen fremd.

 
Katrin Roeber - Gesteins

6. September - 12. Oktober 2019
Eröffnung: Freitag, 6. September 2019, 19 Uhr

Download Einladung/Termine


© Katrin Roeber, Stein und Wolff I, 2018, 70 x 100 cm, Gouache und Öl auf Leinwand


In dem Werk von Katrin Roeber bilden zum einen oft historische Gattungen einen Subtext in ihrer Malerei und ihren Installationen, zum anderen ist ihr Oeuvre geprägt von einem Prinzip der Collage, bei dem die Verbindung disparater Elemente über die faktische Realität des Motivs hinausweist und unterschiedliche Referenzebenen miteinander in Bezug gesetzt werden. Ihre Bilder und Installationen sind Ergebnis eines dialektischen Prozesses aus eigener Wahrnehmung und kunsthistorisch geprägten Vorstellungen. Sie sind damit Ergebnisse einer Auseinandersetzung mit ästhetischen Ideen. Sie visualisieren den künstlerischen Prozess und die Erfahrungen von Katrin Roeber, die die Betrachter*innen sehend nachempfinden und auf dessen Grundlage sie eigene, neue Vorstellungen entwickeln können.

Katrin Roeber, Absolventin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Kunstakademie Düsseldorf, präsentiert in ihrer Ausstellung für den Neuen Kunstverein Wuppertal auch zwei neue Serien, "Stein und Wolff" und "Gesteins". In diesen setzt sie sich einerseits mit Gebirgs- bzw. Steinformationen und Farbskizzen des Schweizer Malers Caspar Wolff (1735-1783), andererseits mit der Landschaft des Neandertals auseinander, die für die Düsseldorfer Malerschule des 19. Jahrhunderts die Wiege der Landschaftsmalerei war. Spannend war für sie, "dass die Formationen nur noch als Steinbrüche oder 'übriggebliebene' Schauwände existieren. Mich interessierte dabei, trotzdem einen monumentalen und archaischen Eindruck zu erzielen, als würden wir nicht auf Felsen, sondern in das Maul oder Auge eines Urzeittiers blicken." (Katrin Roeber)

 

Veranstaltung zur Ausstellung

Samstag, 28.09.2019, 16 Uhr

 

Katrin Roeber und Hannah Eggerath: Präsentation und Lesung

Katrin Roeber präsentiert ihr Kinderbuch "Flavius und die Blutwurstfalle" und "Im Gesteins", ein Vortrag von Hanna Eggerath zur Geschichte des Neandertals und seiner Darstellung in der Malerei
 
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