Rückblick
BOX

13. Juli - 18. August 2019
Eröffnung: Freitag, 12. Juli 2019, 19 Uhr

 

Mit Stella Jermann, Manuel Gröger, Nico Pachali und Jonas Hohnke.

 

Seit 2016 bietet der Neue Kunstverein Wuppertal in den sonst ungenutzten Sommermonaten speziell jüngeren Künstler*innen und Kuratorenteams die Möglichkeit, Leben in den Ausstellungsraum zu bringen. So entsteht in diesem Jahr das Ausstellungsprojekt BOX. Die BOX, ein Raum im Raum des Kunstvereins, bietet einen visuellen Rahmen und eine Orientierung im Programm des Kunstvereins. Sie bringt die Künstler*innen Stella Jermann, Manuel Gröger, Jonas Hohnke und Nico Pachali zusammen. Vier sehr unterschiedliche, spannende, junge Positionen aus Düsseldorf, Hannover und Wuppertal - Beispiele einer Generation, die gerne subjektiv und immer auf der Suche oder in Bewegung ist.


Stella Jermann ist in ihrer künstlerischen Arbeit nicht auf ein bestimmtes Medium festgelegt. Seit 2016 studiert sie an der Kunstakademie Düsseldorf, seit 2018 in der Klasse von Martin Gostner. Im Rahmen des Projekts BOX zeigt die Künstlerin eine performative Arbeit, die sich durch ihre Abwesenheit auszeichnet. Basis der Arbeit ist ein Vorgang des Badens, einem Ritual ähnlich, in einem Gesamtzeitraum von drei Jahren mit immer unterschiedlichen Menschen an immer demselben Ort von der Künstlerin durchgeführt.

Manuel Gröger studiert seit 2014 an der Kunstakademie in Düsseldorf, die er im diesjährigen Sommer bei Siegfried Anzinger abschließen wird. In Malerei und Zeichnung schafft er vereinzelnde oder verworrene Bildwelten, die durch ihre starke Farbigkeit einen Sog erzeugen und den Betrachter vereinnahmen.

Jonas Hohnke hat Bildhauerei an der Kunstakademie Münster studiert. Als Meisterschüler von Prof. Guillaume Bijl und Prof. Ayşe Erkmen schloss er sein Studium 2015 ab. Seiner künstlerischen Arbeit kann eine wunderbare Ironie zugrunde liegen, die Alltäglichkeiten oder Ortsspezifisches aufnimmt und visuell thematisiert.

Nico Pachali studierte seit 2012 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und schloss sein Studium als Meisterschüler von Thomas Rentmeister und Isa Melsheimer ab. Er besuchte zudem die Klassen von Aurelia Mihai und Bogomir Ecker. Seine künstlerischen Arbeiten sind in einer kontinuierlichen Bewegung. Der Aspekt der Möglichkeit, der Möglichkeit sich zu erweitern, sich zu transformieren und durch Faltung zu verkleinern, ist in ihrer Omnipräsenz doch im Ausstellungsraum nicht mehr vorhanden. Sein Medium ist die Zeichnung auf Papier, diese können sich durch Klebeband verbinden und so eine weitere Dimension, ein Volumen erhalten.

 

Organisiert von Hanna Kuster und Lisa Thiele

 

Mit freundlicher Unterstützung durch:


 
Alexis Myre - The Internet Is Forever Or So I've Been Told

10. Mai - 15. Juni 2019
Eröffnung: Freitag, 10. Mai 2019, 19 Uhr



© Alexis Myre

 

Jedes der Kunstwerke von Alexis Myre ist ein kleines Universum für sich: eine Sphäre, in der natürliche Materialien, geometrische Muster und symbolische Bezüge aufeinandertreffen. Diese Elemente sind in mathematische Systeme eingebunden, in denen Nadeln, Fäden, Skulpturen und Bleistiftlinien jeden Gegenstand und seine Beziehungen darstellen – es entsteht ein Mikrokosmos aus Ordnung und Einfluss.

Myre studierte Mathematik, bevor sie das California College of the Arts mit einem Schwerpunkt in Schmuck- und Metallkunst abschloss. Sie erhielt das Windgate-Stipendiat und hat an verschiedenen Künstlerresidenzprogrammen teilgenommen, unter anderem in Indien, New Mexico, Maine und Houston, USA. Myre arbeite für verschiedene Projekte mit der Malerin Pat Steir, der Dichterin Anne Waldman und dem Filmemacher Ed Bowes zusammen. Ihre Mixed-Media-Skulpturen, Zeichnungen und Wandarbeiten und ihr Schmuck wurden an verschiedenen Orten in New York City, Brooklyn, Baltimore, Houston, San Francisco und Indien gezeigt. Myre lebt und arbeitet derzeit in Brooklyn, New York.

 
Schulkooperation - Landschaft

08. November - 18. November 2018
Eröffnung: Donnerstag, 08. November 2018, 18 Uhr



OGS Am Nocken beim Ausstellungsbesuch phantasmidae

 

Der erfolgreiche Kooperationsverbund zwischen dem Neuen Kunstverein Wuppertal und fünf Wuppertaler Schulen geht weiter.

Im kunstpädagogische Vermittlungs- und Arbeitsprojekt setzten sich die Schülerinnen und Schüler von 6 - 18 Jahren in ganz unterschiedlicher Weise mit Arbeiten von Künstlern auseinander die sie in Ausstellungen im Neuer Kunstverein Wuppertal besucht haben.

Mit der Ausstellung "Landschaft" verbinden die Schulen nicht nur Ausstellungsbesuche im Neuen Kunstverein Wuppertal; sie inspirieren sich auch bei gemeinsamen Treffen gegenseitig zu neuen eigenen Ideen.
Wir sind gespannt auf ihre künstlerischen Auseinandersetzungen mit "Landschaft", "Wesen", "Räumen" und "Haariger Natur"
Die Präsentation der künstlerischen Arbeiten aus den Bereichen: Installation, Objekt, Zeichnung, und Malerei im Neuen Kunstverein Wuppertal verspricht, wie bereits in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Ausstellung zu werden.

 
Shigeru Takato - Höhlen

2. März - 13. April 2019
Eröffnung: Freitag, 1. März 2019, 19 Uhr



Kleine Grotte (aus der Serie Höhlen), 2017, © Shigeru Takato


Die neuen Fotografien von Shigeru Takato sind von der Innenseite aus in archäologisch bedeutsamen Höhlen aufgenommen worden, in denen prähistorische Menschen gewohnt haben. Sie zeigen die Landschaften, welche die Bewohner durch ihre Höhlenausgänge sehen konnten, wie ihr Fenster zur Welt. Man kann dadurch ahnen, wie die Steinzeitmenschen damals ihre Außenwelt von ihrem Zuhause durch diese einzig vorhandene Öffnung betrachtet haben müssen. Heutzutage werden diese prähistorischen Fenster durch Fernseh- und Computerbildschirme ersetzt, die uns die Außenwelt mit einer Fülle von Informationen und Nachrichten direkt in unseren Wohnraum liefern.
„Höhlen“ ist nach „Fernsehstudios“ und „Nachrichtenstudios“ – mit denen er einem breiten Publikum bekannt wurde – eine neue Serie. Shigeru Takato fügt damit seiner Reflexionen über Weltsichten und Medien eine weitere Facette hinzu. Die Serie wird im Neuen Kunstverein Wuppertal e.V. zum ersten Mal präsentiert. Hierfür installiert Shigeru Takato ein eigenes Raumgefüge in den Räumen des Vereins.

Shigeru Takato studierte Fotografie in Neuseeland, an der Kunstakademie in Düsseldorf und an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Neben zahlreichen Projektförderungen und Stipendien gewann er zuletzt 2017 den Architectual Award in Budapest. Seine Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt.

Shigeru Takato auf WDR 5.

 

Mit freundlicher Unterstützung von

 
Wolf von Waldow – Die Hand vor Augen

11. Januar - 16. Februar 2019
Eröffnung: Freitag, 11. Januar 2019, 19 Uhr


© Sigurd Steinprinz

 

"Die Hand vor Augen"... die Erfahrung, die einem dazu sofort in den Sinn kommt, ist orientierungslos im Dunkeln zu tappen und selbst das Naheliegenste, nämlich die eigene Hand, die man sich zur Selbstvergewisserung vors Gesicht hält, nicht zu erkennen. Es ist diese Art von scheinbar einfachen Sinnbildern, Gesten und Erfahrungen, die Wolf von Waldow als Rohmaterial nutzt, um sie zu komplexen Bilderfindungen zu verdichten. Zunächst vermitteln seine monochrom schwarzen Laserschnitte aus Stahl den überzeugenden Eindruck von Klarheit und Motivreduktion. Erst auf den zweiten Blick erkennt man ihre semantische Überdeterminierung. Die einzelnen Teile der Arbeit "Masterplan", die gerade für die Ausstellung im Neuen Kunstverein entsteht, erinnern zwar an Verkehrszeichen, bieten aber keine konkreten Handlungsoptionen an. Es sind eher Einkehrzeichen, die zum Erkunden und Selberdenken einladen – und dazu, gemeinsam ein paar Schritte im Dunkeln zu tappen. (Christian Weller)

 

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 7 von 20