Rückblick
Preechaya Siripanich - Moving Kaleidoscope

 

16. Februar 2013 - 14. April 2013
Eröffnung: Freitag, 15. Februar 2013, 19 Uhr
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Preechaya Siripanich: Der kleine Tempel, 2010


Preechaya Siripanich, 1973 in Thailand geboren und seit 2000 in Bremen lebend, entwickelte in den letzten Jahren eine Bildsprache der abstrakten Neuinterpretation des Alltags. Die Skulpturen und Installationen überführen die Vertrautheit einzelner Gegenstände in eine farbliche Komposition im Raum; die Gegenstände lösen sich von ihrer funktionalen Bedeutung und bilden einen einen neuen Bezug zu dem jeweiligen räumlichen Gefüge. Für die Ausstellung im Neuen Kunstverein Wuppertal entsteht eine neue, mehrteilige Installation. Zum einen zeigt Preechaya Siripanich Fotografien mit Motiven unterschiedlicher moderner Architektur und bezieht sich damit auf die thematische Reihe des Vereins wie auf den Ort als Ausstellungsraum, zum anderen installiert er eine Lichtinstallation, durch die räumlichen Bedeutungsebenen verschoben werden. Mit der Ausstellung veranschaulicht Preechaya Siripanich verschiedene historische Kontexte der Örtlichkeit und fordert gleichzeitig dazu heraus, in der aktuellen Situation die Wertgrundlagen und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten zu reflektieren, die den öffentlichen Raum gestalten.

 

 
Tanja Goethe - Robinson und das transparente Haus

24. November 2012 - 27. Januar 2013
Eröffnung: 23. November 2012, 19 Uhr
Geschlossen vom 24.12.12 - 6.1.13
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Tanja Goethe: Gläserne Häuser - 4D-House, 2012

 

Nachdem Tanja Goethe bereits in der Gruppenausstellung „Love & Hate Wuppertal“ vertreten war, präsentiert der Neue Kunstverein Wuppertal nun vom 24.11.2012 bis 27.01.2013 eine Einzelausstellung der in Düsseldorf lebenden Künstlerin.
Für die Ausstellung im Neuen Kunstverein Wuppertal entsteht eine Installation aus Keramiken, Drucken und einer Videoprojektion, die sich auf den 1719 erschienenen Roman Robinson Crusoe von Daniel Defoe bezieht. Die unterschiedlichen Exponate verhandeln vor allem mögliche Strategien im Umgang mit Isolation und Transparenz sowie mit der Aneignung von fremden Räumen, wie sie auch Crusoe in seiner Robinsonade, in seinem Ein- und Ausgeschlossensein auf der Insel, entwickelt. Tanja Goethe reflektiert mit dem Projekt, dass und inwiefern architektonische Räume bis heute in verschiedenen Epochen und Machtverhältnissen ihren ästhetischen Tribut zollen.

Zur Eröffnung sprechen:
Dr. Barbara Könches, Kunststiftung NRW
, und Christian Odzuck

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit RAUM OBERKASSEL,
Sonderburgstraße 2, 40545 Düsseldorf. Dort ist ein weiterer Teil der Ausstellung "Robinson und das transparente Haus vom 14.12.2012 bis 26.012013 zu sehen.

 
wall to wall ___ manuel franke___leni hoffmann

8. September - 4. November 2012
Eröffnung: 7. September 2012, 19 Uhr
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Manuel Franke setzt sich auf einer Gratwanderung zwischen raumbezogener Installation und autonomer Skulptur mit der Architektur und der Raumstimmung des Neuen Kunstverein Wuppertal auseinander. Die Arbeitsweise Leni Hoffmanns definiert sich wesentlich als Prozess der Interaktion mit dem jeweiligen architektonischen Kontext und dem Ort, der in seiner Spezifik reflektiert wird. Zum ersten Mal wird die Ausstellung des Kunstvereins auf den Außenraum erweitert; Leni Hoffmann entwirft eine korresponierende Arbeit auf dem Gelände der Bergischen Diakonie in der Hofaue 10. Inspiriert von der Umgebung erhalten die Werke der beiden Künstler einen stark architektonischen Charakter und spielen mit unserer Wahrnehmung und herkömmlichen Erfahrung von Raum.

 

 
Straße lebt! 5 FotografInnen

11. & 12. August 2012
Eröffnung: 10. August 2012, 19 Uhr



Frieder Zimmermann - Schaufenster 1

 

Eine Ausstellung mit Werken von Juliusz Jarzembowski, Eric Pauwels, Georgie Jerzyna Pauwels, Anna Solecka und Frieder Zimmermann

An einem Wochenende zeigen fünf Fotografinnen und Fotografen, wie vielfältig die Sicht auf das Leben in den Straßen von Städten dieser Welt sein kann. Die Arbeiten sind in einem längeren Zeitraum entstanden. Thema und Präsentation wird begleitet von Gesprächen und Meinungsaustausch. Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sind während der drei Tage anwesend.

 
Heike Klussmann - Surround

16. Juni - 29. Juli 2012
Eröffnung: 15. Juni 2012, 19 Uhr
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Heike Klussmann (*1968) lebt in Berlin und ist Professorin für Bildende Kunst/Architektur an der Universität Kassel. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und der Universität der Künste Berlin und lehrte unter anderem am Art Center College of Design Pasadena in Kalifornien.
Heike Klussmann führt uns an gebaute und gedachte Umwelt heran. Ihre Werke sind oft Installationen, die sich architektonischer Referenzsysteme bedienen. Sie hinterfragen die Art und Weise, wie wir betrachten, was wir sehen und was wir sehen möchten. Sie sind Versuche, Prozesse der Wahrnehmung und unser Streben nach Stabilität und Sinn unter den Bedingungen drastischer, immer höherer Geschwindigkeiten der Veränderung von Städten in den Perspektiven von Kunst und Architektur zu erkunden.
Im Neuen Kunstverein Wuppertal präsentiert sie erstmalig die 20-teilige Videoarbeit „Surround“. Die filmische Installation nimmt Bezug auf die zur Zeit im Bau befindliche U-Bahnlinie Wehrhahn in Düsseldorf, die Heike Klussmann seit 2002 gemeinsam mit netzwerkarchitekten PartG plant. Aus den Entwürfen schafft die Künstlerin eine Bilderwelt, in der sich die Grenzen von flächigen Bildern und räumlichen Vorstellungen verschieben. Einerseits sehen wir ein bewegtes Bild, das uns scheinbar eine Orientierung ermöglicht, andererseits bewegen wir uns innerhalb eines offenen Raumes, den wir nicht überblicken können. Ist der Raum Modell des Films oder wird er zu seiner Essenz? Der Dialog von Stadtraum, Bildraum und Ausstellungsraum wird zu einem spannenden und offenen Experiment, an dessen Ende die Sicht vielleicht versperrt, aber eine neue Erfahrung von Raum gewonnen wird.

 

 
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