Rückblick
Am Anfang waren alle dagegen

Wissensbasis Stadt Raum Architektur
im Neuen Kunstverein Wuppertal
Vorträge, Diskussionen & Aktionen
24. Mai - 4. Juli 2012
Download Programm/Einladung


 

Das Projekt diskutiert städtebauliche, architektonische und räumliche Situationen und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Implikationen aus verschiedenen Perspektiven, um Impulse zur Neu- und Umbewertung städtischer Gefüge aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zu generieren. Die Schnittstelle von Architektur und Kunst bietet die Möglichkeit, jenseits von stadtplanerischer Funktionalität, neue Wege des Denkens über die Stadt als Lebensraum zu reflektieren. Die Einbindung unterschiedlicher Akteure begegnet Krisen und fördert utopische Momente sowie Ideen, die auch für eine zukünftige Entwicklung und einen alltäglichen Umgang mit Stadt konkrete Impulse setzen.


Auftakt:
Donnerstag, 24.5.2012, 18 Uhr
Wo eigentlich ist die Wupper? Stadtspaziergang Wupperpfad
Studierende des Lehrstuhls Städtebau, Universität Wuppertal
(Start im Neuen Kunstverein Wuppertal)  

 

Samstag, 2. Juni 2012, 11.30 - 20.30 Uhr
11.30
Begrüßung Matthias Nocke, Kulturdezernent Wuppertal

12.00
Merlin Bauer (Künstler, Graz/Köln)
In öffentlichen Angelegenheiten unterwegs

13.00
Oliver Gather (Künstler, Düsseldorf)
Wohnzeit

14.00
Stefanie Gernert (Architektin, Hamburg)
Die Universität der Nachbarschaften - Ein Projekt auf der Elbinsel

16.00
Markus Draper (Künstler, Berlin)
Der Sohn des Architekten

17.00
Manuel Franke (Künstler, Düsseldorf)
RAL und die schräge Farbe. Wuppertal als Extremverdichtun

18.30
Jan Kampshoff (Architekt, Münster/Kassel)
Stay for a while

19.30
Leni Hoffmann (Künstlerin, Düsseldorf/Karlsruhe)
timewaster__ein plädoyer für den umweg



Mittwoch, 6. Juni 2012, 19 Uhr
Youth Changemaker City - Verändere Deine Stadt
Holger Bär - Endlich mal Ruinen

Mittwoch, 13. Juni 2012, 19 Uhr
Johannes Busmann - Döppersberg
Jutta Hesse - Zukunft Hofaue

Mittwoch, 20. Juni 2012, 19 Uhr
Bärbel Offergeld - Schwebestaat Wuppertal
Elke Beccard - Stadthäuser für Wuppertal

Freitag, 22. Juni 2012, 10.00 - 16.00 Uhr
Zwischennutzungsagentur - Resümee
Start: 10.00 Uhr, Café ADA, Wiesenstraße 6, 42105 Wuppertal

Freitag, 22. Juni 2012, 13.30 - 22.00 Uhr
Raumaktivisten - private Außenräume/öffentliche Innenräume
brink Ereignis zwischen Kunst und Wissenschaft - Sprung
Wiesenstraße 118, 42105 Wuppertal

Mittwoch, 27. Juni 2012, 19 Uhr
Critical Mass - Mit dem Rad vom Bahnhof Oberbarmen zum Neuen Kunstverein Wuppertal
Start: Bahnhof Oberbarmen

Mittwoch, 4. Juli 2012, 19 Uhr
Ralf Witthaus - Rasenzeichnungen
Neue Arbeit Neue Kultur - Wandelgarten



Das Projekt wird gefördert von:


Der Neue Kunstverein Wuppertal wird gefördert durch:

 
Martin Spengler - Idealwelle

Aufgrund des großen Erfolgs verlängert:
Am 4. bis 5. und 11. bis 15. April noch im Neuen Kunstverein zu sehen!
An den Osterfeiertagen bleibt die Galerie geschlossen.
Download Einladungskarte


Martin Spengler: Neue Heimat, 2009
Wellpappe, Gesso, Graphit, Edding, 200 x 378 x 25 cm (3-tlg.)


Martin Spengler, 1974 in Köln geboren, schnitzt aus aufeinandergeklebter Wellpappe kleinteilige Elemente, die er mit verschiedenen Techniken überarbeitet und zu großformatigen Reliefs montiert. In der Wahrnehmung führt dies zu einer optischen Reizüberflutung. Ein Seherlebnis welches mit den Motiven von Architekturen und urbanen Gestaltungen korrespondiert, wie etwa der Kölner Dom, Wohnblöcke, Autobahnkreuze oder auch Achterbahnen. Mit der detailgenauen Darstellung, die zu ornamentalen Mustern führt, reflektiert Martin Spengler das Verhältnis von Individuum und Masse. So weisen z. B. Arbeiten wie „Neue Heimat“ eine detailgenaue, aufwändige Gestaltung auf und verweisen gleichzeitig auf die Uniformität und Entindividualisierung der Massenbauweise. Erscheinen die ornamentalen Muster als abstrakte Gestaltungen lässt sich doch die jeweils zugrundeliegende Ordnung nicht verleugnen. So ist beispielsweise der Kölner Dom „immer auch ein Zeichen der Macht: Von der Kirche angefangen und von den Preußen zu Ende gebaut, um ihn als Nationaldenkmal für Ihre Zwecke zu gebrauchen. Zugleich ist er als Produkt des Menschen nur möglich durch die organisierte Zusammenarbeit vieler Menschen. Mein besonderes Interesse gilt dabei auch der Ornamentik. Das Ornament bietet nicht nur ästhetischen Mehrwert, sondern bietet zugleich auch die natürlichste Lösung für funktionale Probleme - wie es etwa am Autobahnkreuz deutlich wird.“ (M. Spengler).

Eine Ausstellungskooperation mit der Städtischen Galerie Remscheid. Die Städtische Galerie Remscheid zeigt Martin Spengler vom 28.4.-10.6.2012. Es erscheint ein Katalog.

Die Ausstellung und der Neue Kunstverein Wuppertal werden gefördert durch:


 
6PACK - MOVING ART BOX 2012/13

Samstag, 17. März 2012, 18-22 Uhr
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Die Künstlergruppe 6PACK (Jörg Lange, Bodo Berheide, Regina Friedrich-Körner, Peter Klassen, Renate Löbbecke und Nanny de Ruig) startet ein neues Projekt der KUNST:KISTE. Seit 2002 war sie, gefüllt mit Kunstwerken und Projektideen, in den Partnerstädten von Wuppertal und sorgte für einen intensiven kulturellen Austausch. Die Veranstaltung im Neuen Kunstverein Wuppertal ist der Beginn einer neuen Reise, in deren Mittelpunkt internationale Interaktionen stehen, an denen sich zahlreiche Künstlergruppen beteiligen. Alle greifen die experimentellen und die gemeinschaftliche Auseinadersetzung auf; Inhalt und Form der Kiste werden sich im Laufe des Prozesses immer wieder verändern.  
Die website www.movingartbox.de begleitet das Projekt und lädt ein, sich über den aktuellen Stand zu informieren sowie gemeinsam darüber zu kommunizieren. Alle Ergebnisse - und alle beteilgten Künstler - kann man bei Rückkehr der KUNST:KISTE im Frühjahr 2013 in Wuppertal erleben. Neben der Gruppe 6PACK beteiligen sich am Start: Georg Janthur, Ina Sladic, René Jeuckens, Grischa Windus, Zbigniew Pluszynski, Holger Bär, Sylvie Hauptvogel, Maik Ollhoff, Thomas Mau, André Chi Sing Yuen, Sala Seddiki, Jürgen Grölle und Maurycy. Nach dem Wochende geht die Kunst:Kiste dann auf eine Reise mit den Stationen Lothar Götz/Sunderland (GB), Guda Koster/Amsterdam (NL), Josefina Pino u. Peter Marquant/Cala Figuera (E), Luzern (CH), Carl-Peter Buschkühle/Gießen (D), Dagmara u. Bartek Angier-Sroka/Legnica (PL), ArToll Kunstlabor/Bedburg-Hau (D) und kommt schließlich zurück nach Wuppertal.

 
Julia Horstmann - Outside and In

19. November 2011 - 8. Januar 2012
Eröffnung: Freitag, 18. November 2011, 19 Uhr
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Die in Berlin lebende Künstlerin Julia Horstmann, 1974 in Hamburg geboren, stellte im letzten Jahr in Lübeck, Köln sowie Hamburg aus und wurde 2009 als beste junge Künstlerin der Kunstmesse Art Cologne ausgezeichnet. Der Neue Kunstverein Wuppertal hat Julia Horstmann aufgrund ihrer spannenden Auseinandersetzung mit Architektur und urbanen Themen eingeladen. Dabei gilt ihr Interesse besonders den der Architektur zugrunde liegenden gesellschaftlichen und ästhetischen Ordnungsvorstellungen. In der für den Neuen Kunstverein Wuppertal konzipierten Ausstellung „Outside and In“ beschäftigt sich Julia Horstmann mit der Rolle des Ornaments, einem der wichtigsten und umstrittensten architektonischen Gestaltungselemente, welches in jeder Fassadengestaltung präsent ist. Dabei verweist schon der Ausstellungstitel „Outside and In“ auf die Wechselbeziehung zwischen Oberfläche und Innenleben: Fassaden beeinflussen den Betrachter und sind zugleich Ziel seiner Projektionen.

 

 
Love & Hate Wuppertal

24. September - 6. November 2011
Eröffnung: Freitag, 23. September 2011, 19 Uhr
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"Love & Hate Wuppertal" ist eine Gruppenausstellung, in der Schönes und Hässliches, Bekanntes und Unbekanntes, Analytisches und Visionäres über die Stadt sichtbar werden, in der wir leben und wirken. Aus 53 Bewerbungen wurden 17 Positionen ausgewählt, die zeigen wie vielfältig die Perspektiven und Auseinandersetzungen mit einer Stadt sein können. Eine Ausstellung, die zeigt, dass nichts so ist wie es scheint und doch so wie es aussieht. Lassen Sie sich herausfordern und gewinnen sie einen neuen Blick auf diese Stadt.
"Love & Hate Wuppertal" zeigt Ideen von Künstlerinnen und Künstler aus dieser Stadt wie Ideen von außen und eröffnet eine Diskussion wie unsere Ausstellungsfolge über Stadträume und urbane Gestaltungen. Teilnehmer/innen der Ausstellung sind: Katrin Adam, Volker Anding, Gabriele Barczik, Barbara Brost, Crapo Fischer, Kai Fobbe, Tanja Goethe, André Kern, Renate Löbbecke, Katharina Maderthaner, Frederick Mann, Petra Mohr, Geerd Moritz, Robert Pufleb, Ina Samusch, Gerd Otto Schmidt, Heinrich Weid und Andreas M. Wiese.
Begleitet wird die Ausstellung von zahlreichen Veranstaltungen, Diskussionen, Vorträgen und Aktionen zum Thema, u.a. mit Sebastian Blasberg, Milton Camillo, Matthias Nahmmacher, Carlo Korinsky, Max Korinsky, Malte Lück sowie Ruth Velser.

 
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