Rückblick
Schulkooperation – ICH DU

6. November bis 14. November 2020

 

Ausstellungsprojekt mit Schülerinnen und Schülern der Else Lasker-Schüler Gesamtschule, des Wilhelm Dörpfeld Gymnasiums, der Offenen Ganztagsbetreuung der Grundschule am Nocken und dem Neuen Kunstverein Wuppertal.

 

Trotz der Corona-bedingten Schließung haben die Schülerinnen und Schüler die Ausstellung durchgeführt und konnten den Kunstverein klassenweise als außerschulischen Lernort besuchen. Für alle anderen Besucher*innen bieten wir auf unseren YouTube-Kanal mit dem Video von Ralf Silberkuhl einen Einblick in die Ausstellung:

 

Wir danken allen Beteiligten für ihr großes Engagement!


 
7. EINLADUNG

Sebastian Jung
Bananen für Wuppertal

Eingeladen von Alexander Wagner

ab 11. Dezember



Sebastian Jung, Bananen für Wuppertal, 2020.

 

O N L I N E A U S S T E L L U N G

www.bananen-wuppertal.de

 

Mit einem Essay von Heinz-Norbert Jocks

Think Tank mit Texten von Christian Boros, Boris Buden, Judith Enders, Insa Härtel, Bettina Paust, Felix Ringel, Bafta Sarbo, Saskia Sassen, Philipp Ther und Peter Trawny

"Bananen für Wuppertal, Sebastian Jungs mutimediales Kunstprojekt, entstand aus der Idee, den Blick auf die Ereignisse von 1989/1990 umzukehren. Für ein solches Projekt, in dem es um Strukturwandel und die Entwicklung von ihm betroffener Städte aus ostdeutscher Perspektive gehen sollte, war es mir wichtig, einen „Ossi“ in den Westen zu holen, um hier seine Erfahrungen einzubringen. Selbst in Hoyerswerda geboren und aufgewachsen lud ich Sebastian Jung nach Wuppertal ein, wo ich seit 14 Jahren lebe, um hier zu beobachten, wie der Strukturwandel einer westdeutschen Stadt zugesetzt hat. Jung sollte ein Kunstprojekt aus der Position eines ostdeutschen „Entwicklungshelfers“ durchführen. Gerade wir Ostdeutschen haben in den letzten dreißig Jahren einen Erfahrungsvorsprung erworben, was den Umgang mit biographischen Brüchen, Transformation und der Veränderung des Lebensraums Stadt angeht, die inzwischen nicht mehr nur im Osten drängende Probleme darstellen. Der in den neunziger Jahren mit Bananen aus dem Westen satt gefütterte Ossi sollte nun also etwas zurückgeben und die Bananen symbolisch wieder in den Westen bringen, wo sie jetzt dringender als früher gebraucht werden." (Alexander Wagner)

 
6. EINLADUNG

Magdalena von Rudy // Oliver Gather
INTERPLAY – Steam And Games

Eingeladen von Oliver Gather

seit 01. Dezember 2020


Aufgrund der Bestimmungen zur Schutzverordnung können wir die Ausstellung leider nicht öffentlich im Kunstverein präsentieren.

 

Listen again: Nachdem Sie bereits den Bericht von Peter Backof im Deutschlandfunk hören konnten, gibt es hier ein Gespräch mit Magdalena von Rudy, Oliver Gather und Erik Schönenberg über die Ausstellung INTERPLAY - Steam And Games:

 


 

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Und hier können Sie weiterhören: Peter Backof im Deutschlandfunk über Zoom auf Microcommunities: Die Ausstellung INTERPLAY - Steam and Games in der Sendung Corso - Kunst & Pop vom 27.11.2020

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Hier Magdalena von Rudy und Oliver Gather beim Aufbau ihrer Installation INTERPLAY - Steam And Games. Wir danken den Künstler*innen für ihre Arbeit und Christian Aalborn für die Fotografien.

 



 

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Magdalena von Rudy, BUG HUNTING AKA FURIOUS GAMES, 2020, Filmstill.

 



Oliver Gather, STEAM AND HAZE, 2019, Filmstill.

 

Magdalena von Rudy zeigt Arbeiten im Wechselspiel mit Arbeiten von Oliver Gather. Beide Künstler*innen haben Bildhauerei studiert und ihre bildhauerisch-räumliche Praxis auf das filmische Medium ausgeweitet. Von Rudys Zwei-Kanal-Videoinstallation „BUG HUNTING AKA FURIOUS GAMES“ zeigt in verschiedenen Bildkombinationen jugendliche Gamer, die Texte aus ihren Lieblingsfilmen vor den Kulissen ihrer Videospiele sprechen. Durch die YouTube ähnliche Ästhetik der Überlagerung mehrerer Bild- und Tonebenen entsteht eine allegorische Annäherung an einen wichtigen Teil ihrer Lebensrealität. „STEAM AND HAZE“ von Oliver Gather nutzt dokumentarische Elemente, um eine Straße in Mönchengladbach-Rheydt zu porträtieren. Drei Arbeitsorte in unmittelbarer Nachbarschaft werden im Video zu einer bizarren Szenerie zwischen Tortengeschmack und Dampf verknüpft.

 

 

 
5. EINLADUNG

Julia Bünnagel 
DEAD AIR
eingeladen von Frauke Berg
9. - 17. Oktober 2020
Eröffnung: Freitag, 9. Oktober, 18 - 22 Uhr


Julia Bünnagel, Dead Air, 2020.

 

Julia Bünnagel arbeitet spartenübergreifend als Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin. Ihre gattungssprengenden Arbeiten umfassen Skulpturen, großformatige modulare Installationen, Kunst am Bau und Soundobjekte bis zu Schriftbildern und Publikationen. Als Quellen für ihre Arbeiten dienen ihr audiovisuelle Beobachtungen aus Kybernetik, Architektur, Science-Fiction, Musik und Wahrnehmungstheorie.

 
4. EINLADUNG

Moritz Albert
MitGift
eingeladen von Dirk Balke
25. September - 3. Oktober 2020
Eröffnung: Freitag, 25. September, 19 Uhr

Lesung und Diskussion
Samstag, 3. Oktober 2020, 19 Uhr


Moritz Albert, Spiel, Platz, 2018, Öl auf Leinwand.

 

Moritz Albert malt Menschen. Häufig in der Nähe des Portraits, immer mit einem offenen Narrativ. Dabei steht die Selbstdarstellung der Figuren und deren Weiterverarbeitung durch den Künstler im Wandel der Zeit im Mittelpunkt. Politische Strömungen fließen ein und werden kritisch beobachtet. Unruhe und Ängste des Künstlers und seiner Umwelt werden offengelegt, aber nicht ausgewertet. So entstehen Arbeiten, die beobachten und hinweisen wollen, ohne belehrend oder zu eindeutig lesbar zu sein.

 

Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung
Samstag, 3. Oktober 2020, 19 Uhr
Lesung aus Die Braune Pest von Frank Arnau und Diskussion
mit Soraya Sala (Schauspielerin), Lukas Hegemann (Philosoph, Geschäftsführer "die Börse") und Dr. Adrian Jesinghaus (Klingen-Verlag).
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