Rückblick
2. EINLADUNG

Judith Röder 
Wolken. Erste Aufnahme
eingeladen von Lilian Haberer
28. August - 5. September 2020
Lesung mit Judith Röder: Freitag, 28. August, 19:15 Uhr und 20:30 Uhr


Judith Röder, Vulkaneifel, 2019, Experimentalfilm, Filmstill, 16 mm transferred to HD-Video, 40:45 min.-Loop, b/w, silent.

 

Wolken. Erste Aufnahme: eine Wolkenformation über dem Tal bei Winkel. Zweite Aufnahme: Der Steinbruch bei Brück. Eine langgezogene Wolke zieht in rasanter Geschwindigkeit über die Hügelkuppe, schiebt sich über die Lücke am Himmel und verschließt sie allmählich. Dritte Aufnahme: Schlagartiger Regen. Das Maisfeld wiegt sich darin.

Die zweite Ausstellung des Jubiläumsprogramms entsteht durch die Zusammenarbeit zwischen Judith Röder und Lilian Haberer, welche die Kölner Künstlerin für dieses Projekt eingeladen hat.Judith Röder wurde eingeladen von Dr. Lilian Haberer. Seit April 2016 vertritt sie die Professur Kunst im Medialen Kontext an der Kunsthochschule für Medien, Köln.

 

Hinweis für die Lesung
Judith Röder wird am Eröffnungsabend um 19:15 Uhr und 20:30 Uhr aus eigenen Essays lesen. Da die Besucher*innenzahl im Kunstverein derzeit begrenzt ist, freuen wir uns über eine Rückmeldung in Hinblick auf ihre Teilnahme an einer der Lesungen, halten Ihnen gern einen Platz frei und verweisen Sie bei erhöhter Nachfrage ggf. auf den jeweils anderen Termin. Zwischen den Lesungen können sich Besucher*innen frei im Raum bewegen, um die Ausstellung anzusehen.

 

Mit freundlicher Unterstützung von

 

 

und KNIPEX

 

 

 
1. EINLADUNG

Axel Eichhorst
wide open
eingeladen von Bettina Paust
14. - 22. August 2020
Eröffnung: Freitag, 14. August 2020, 19 - 22 Uhr



Axel Eichhorst - wide open, Ausstellungsansicht Neuer Kunstverein Wuppertal, Foto: Achim Kukulies

 

Den Anfang unserer Ausstellungsreihe zum Jubiläum macht Dr. Bettina Paust, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Wuppertal. Sie lud den Berliner Künstler Axel Eichhorst ein, der vom 14. – 22. August 2020 seine Werke zum ersten Mal im Kunstverein vorstellt.

„Die Malerei wurde in der Vergangenheit schon mehrfach totgesagt, was verdeutlicht, wie schwierig und welch große Herausforderung es ist, in der zeitgenössischen Kunst als Maler/in Position zu beziehen. Dies tut Axel Eichhorst mit seinen zumeist sehr großformatigen Arbeiten sehr überzeugend, denn in seinen Arbeiten thematisiert er Malerei als Raum-, Zeit- und Farbgefüge in malerischer Brillanz und poetischer Wirkkraft." (Bettina Paust)

 

Video/YouTube: Bettina Paust und Axel Eichhorst im Gespräch zu seiner Ausstellung wide open.

 
Sorry, geschlossen.

22. Juni bis 09. August 2020

Wir zeigen jeweils über eine Woche eine künstlerische Arbeit von insgesamt neun Künstler_innen, bei geschlossener Tür. Zu sehen sind die Arbeiten durch die Fenster. Für manche eine Herausforderung, einige der Künstler_innen arbeiten mit der ungewöhnlichen Situation, andere nicht. Zusammengefasst: Distanz halten ist schwierig und eine Möglichkeit.

Ausstellende Künstler_innen:
Hanna Kuster, Steffen Junghans, Benjamin Nachtwey, Svenja Wichmann und 
Denzel Tristan Russell, Manuel Gröger, Nicola Schrudde und 
Michael Seeling, Cordula Sauer


Zu sehen vom Foyer des Hauses:
Mo – Fr: 7 – 19 Uhr, Sa: 8 – 15 Uhr,
an allen übrigen Zeiten durch die Fenster 
des Kunstvereins.
Neuer Kunstverein Wuppertal, Hofaue 51, 42103 Wuppertal.

 

CORDULA SAUER
03. - 08. August 2020

 


Installationsansicht, Ausschnitt: Cordula Sauer, Fotocollage, Digitaldruck auf Papier / auf Folie, 2020

 

CORDULA SAUER
*1963, lebt in Wuppertal, 1983-1990 Kunstakademie Düsseldorf.

 

 

 

NICOLA SCHRUDDE & MICHAEL SEELING
27. Juli - 01. August 2020

 


Installationsansicht:
Nicola Schrudde, o.T. [exemplum], Keramikplastik auf Gerüstböcken, Fotografie, Mixed Media, 2020 und Michael Seeling, KakteenPortraits
 in Originalgröße, Bleistift auf Papier, 2020.



Detail, Aufbau Installation, Nicola Schrudde & Michael Seeling, 2020

Locus conclusus, punctum saliens conclusio,

wie es Schrödingers Katze wirklich erging?

 

 

 

 

 

 

MANUEL GRÖGER
20. - 25. Juli 2020

 


Installationsansicht: Manuel Gröger, o.T., Tusche auf Papier, 2020.



Installationsansicht, Ausschnitt: Manuel Gröger, o.T., Tusche auf Papier, 2020.

 

MANUEL GRÖGER
*1988, lebt in Leipzig.
2014 - 2019 Studium der Bildenden Kunst, Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Siegfried.

 

 

 

 

SVENJA WICHMANN
DENZEL TRISTAN RUSSELL
13. - 19. Juli 2020


Installationsansicht, Ausschnitt: Svenja Wichmann und Denzel Tristan Russell, 
Nebelwerfer, mixed media, 2020

SVENJA WICHMANN
*1987, lebt in Köln. 2008 – 2015 Studium der Bildenden Kunst an der HfBK Dresden, Meisterschülerin bei Prof. Sery, 2016 – 2019 postgraduales Studium Mediale Künste an der Kunsthochschule für Medien Köln.

DENZEL TRISTAN RUSSELL
lebt in Köln.
 2016 BFA Alfred University, studiert mediale Künste an der Kunsthochschule für Medien, Köln

 

 

 

BENJAMIN NACHTWEY
06. - 12. Juli 2020


Installationsansicht: Benjamin Nachtwey, Rheinlandschaft / violett, Acryl auf Leinwand, 2020 und Rheinlandschaft / gelb-oliv, Acryl auf Lenwand, 2020

 


Installationsansicht, Ausschnitt: Benjamin Nachtwey, Rheinlandschaft / violett, Acryl auf Leinwand, 2020


BENJAMIN NACHTWEY

*1962, lebt in Düsseldorf.
1981 - 1991 Gasthörer, FH für Gestaltung, Medizinstudium in Hamburg, Grundstudium Philosophie und Kunstgeschichte  Köln, 1991 - 1992 Studium Freie Kunst, Kunstakademie Münster (bei Prof. J. Wellmann, 1992 - 1999 Kunstakademie Düsseldorf, Klassen B. Schi und A.R. Penck

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STEFFEN JUNGHANS
29. Juni - 05. Juli 2020


Installationsansicht: Steffen Junghans, Bildnis mit Diakonisse aus der Serie Kapitulation (I),
Laserchrome, 2006.


Installationsansicht, Ausschnitt: Steffen Junghans, Bildnis mit Diakonisse aus der Serie Kapitulation (I),
Laserchrome, 2006.

 

STEFFEN JUNGHANS
*1963, lebt in Leipzig.
1980 – 1983 Lehre, 1992 – 1995 freier Bildreporter, 1994 – 2001 Studium der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig bei Prof. Timm Rautert und Prof. Dr. Christoph Türcke.

 

 

HANNA KUSTER
22. Juni - 28. Juni 2020


Installationsansicht: Hanna Kuster, o.T., 2020, Öl, Ölkreide auf Leinwand.



Installationsansicht, Ausschnitt: Hanna Kuster, o.T., 2020, Öl, Ölkreide auf Leinwand.

 

HANNA KUSTER
*1996, lebt in Düsseldorf.
Seit 2016 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Siegfried Anzinger, dann Klasse Tomma Abts.

 
Was hat das mit Engels zu tun?

07. März 2020 bis 04. April 2020

Eröffnung: Freitag, 06. März 2020, 19 Uhr


Öffnungszeiten: Do, Fr 17-20, Sa, So 15-18 Uhr

 

 






Eine Gruppe von 9 Künstler*innen von )) freies netz werk )) KULTUR hat sich anlässlich des Jubiläumsjahrs 2020 mit der Person Friedrich Engels und seinem Wirken beschäftigt. Die Vielfalt der künstlerischen Positionen führte zu der Frage und damit auch zum Thema der Ausstellung „Was hat das denn mit Engels zu tun?“ Die komplexe Gedankenwelt von Friedrich Engels auf die Jetztzeit zu transferieren, wirft ein weites Spektrum von Fragen an die Geschichte und die gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Zustände auf. Von ihren Einzelpositionen ausgehend begeben sich die Künstler*innen in einen gemeinsamen prozesshaften Dialog zu diesen Fragen und führen ihre Werke in eine zusammenhängende Rauminstallation.

Teilnehmer*innen
Gabriele Barzcik, Jan Czech, Zara Gayk, Christian v. Grumbkow, Gisela Kettner, Christiane Tyrell, Katja Wickert, Andreas M. Wiese und Regina Winkelströter.

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung

 

Freitag, 06. März 2020
Tanzinterventionen des Teams „Rote Socken“ (unter der Leitung von Anne Grafweg und Thomas Hilbig)
Das Ausstellungsbild wird erweitert und über Social-Media-Kanäle zur Mitwirkung auffordern.

Im Beiprogramm zeigen Frank N und Charles Petersohn eine filmische Auseinandersetzung mit den Folgen der Globalisierung und den damit verbundenen Umwelt- und Klimafolgen.

Im diskursiven Format sind auch hier Kommunikation, Austausch und Vernetzung zwischen Macher*innen und Besucher*innen wichtiger Bestandteil des Konzeptes. Weitere Veranstaltungen folgen.

 

Edition im Rahmen der Ausstellung

 

Zur Ausstellung erscheinen zwei Multiples von Andreas M. Wiese:

Fritz Markt und Engels-im im Kunstverein-Benutzeraufsatz

 

 

Ein Projekt des )) freies netz werk )) KULTUR e.V.

mit freundlicher Unterstützung durch:

 

 
Andreas M. Wiese - Das offizielle Friedrich Engels-Porträt

Samstag, 1. Februar und Sonntag, 2. Februar 2020

Öffnungszeiten Sa 14 - 19, So 14 - 18 Uhr

 

 

Andreas M. Wiese zeigt das „offizielle Friedrich Engels-Porträt zu seinem 200sten Geburtstag“. Die Person auf dem Gemälde sieht aus wie Engels, eine Auseinandersetzung mit seiner Persönlichkeit oder eine Interpretation seiner Ideen hat der Maler nicht einfließen lassen. Die Betrachtenden haben es mit einer Projektionsfläche zu tun, ihre Wahrnehmung von Kunst und die eigene Vorstellung von Engels geben dem Bild Sinn und Bedeutung, das eigentliche Porträt entsteht erst in ihren Köpfen und sie können sich fragen, ob das Bild gut oder schlecht ist, völlig daneben, ein Witz oder schlichtweg überflüssig.

In einem ausgelegten Fragebogen (oder online) können die Betrachter ihre Meinung zum Gemälde äußern und die Arbeit des Malers bewerten. Das Bild wird im Engelsjahr an weiteren Stationen in Wuppertal zu sehen sein, geplant sind Besuche im Kontor 91, in der Färberei, im Loch, in Utopiastadt, in der Bergischen VHS, in der Kunststation und im Wuppertal Institut. Anfang 2021 wird die Auswertung der Fragebogenaktion im Kunstverein präsentiert, falls eine Mehrheit der Befragten das Bild für wertlos hält, wird es übermalt.

Andreas M. Wiese wurde 1966 in Wuppertal geboren, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Konrad Klapheck und ist seitdem in seiner Heimatstadt freischaffend tätig.

 

Das Projekt wird unterstützt und gefördert durch


)) freies netz werk )) KULTUR e.V.

 
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