Schön war es
Dandy

Samstag, 16. März 2013, 19.00 Uhr

Ein musicfilm von Peter Sempel
(D, 1988, 93 Minuten)
mit Blixa Bargeld, Nick Cave, Nina Hagen, Dieter Meier, Campino,
Rattenjenny u.a.
Musik: von Neubauten, Yello, Abwaerts bis Beethoven, Schubert, Mozart u.a.
Filmvorführung und Diskussion mit Peter Sempel



Nachdem 2011 Peter Sempel mit großem Erfolg seinen Films „Die Ameise der Kunst/Animals of Art“ im Neuen Kunstverein Wuppertal vorführte, haben wir ihn in diesem Jahr eingeladen seinen Klassiker "Dandy" zu präsentieren.

Während die Geschichte der achtziger Jahre einerseits als wesentliche Grundlage unserer Zeit befragt wird (wie Wolfgang Müllers Buch über die "Subkultur Westberlin") und andererseits wichtige Protagonisten neue Impulse für die Popkultur liefern, fragen wir mit David Bowies neuem Song "Where are we now" - Wo stehen wir - heute? Zur Recherche wie zum außerordentlichen Vergnügen zeigen wir mit "Dandy" (1988) einen der wichtigsten Filme, die Dokument wie genuin künstlerischer Bestandteil der Epoche sind. Dabei wird der Regisseur Peter Sempel selbst anwesend sein.

Peter Sempel
drehte bereits in den 1980er Jahren seine ersten experimentellen MusikKunstfilme, in denen er die unterschiedlichsten Richtungen und Einflüsse auf wilde Weise miteinander kombinierte. Der Spielfilm "Dandy" ist eine fantastische filmische Collage auf der Suche
nach dem göttlichen Unsinn des Hierseins. Frei nach Candide driftet der Dandy (Blixa Bargeld) in einem wilden Sampling aus Bildern, Musik und Performance von Ägypten über Indien bis Japan. Ein Film über die elementaren Fragen des Lebens, bestimmt von einer unbändigen Euphorie den Dingen und Menschen gegenüber.

Eintritt: 6.-€ / 4.- € (Mitglieder)

 
EIN - 1.1 Christian Schreckenberger

Freitag, 15. März 2013, 19.00 Uhr

"EIN - 1 Abend, 1 KünstlerIn, 1 Werk, 1 Bar" ist eine neue Veranstaltungsreihe des Neuen Kunstverein Wuppertal.

In loser Folge werden sich Künstlerinnen und Künstler mit einem Werk an einem Abend in dem Ausstellungsraum des Vereins der Hofaue 55 vorstellen. Weitere Vorgaben gibt es nicht. Die Vorstellung kann zu einem Gespräch über das Wetter oder die Kunst führen, die/der KünstlerIn kann befragt werden oder selber Fragen stellen, es kann geschwiegen, diskutiert, gestritten, geliebt oder getrunken werden. Die Bar ist an diesem Abend geöffnet.


Zum ersten Abend ""EIN - 1 Abend, 1 KünstlerIn, 1 Werk, 1 Bar" hat der Neue Kunstverein den Künstler Christian Schreckenberger eingeladen. 1968 in Weinheim/Baden geboren, studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf und hatte verschiedene Lehraufträge an der HBK Saar und den Universitäten Wuppertal und Siegen. Seit 2009 ist er Künstlerischer Mitarbeiter am Lehrstuhl Darstellen
und Gestalten im Fach Architektur an der Bergische Universität Wuppertal. Seit 1999 stellt er regelmäßig im In- und Ausland aus. Zudem betreibt er mit Katharina Maderthaner den "Raum für vollendete Tatsachen".


 
Thorsten Ebeling & Heinz Hausmann - Buchpräsentation

 

 
tumble talk - Künstlergespräch

Freitag, 26. Oktober 2012, 19.30 Uhr


 

Zum (baldigen) Ende der Ausstellung laden wir Sie herzlich zum tumble talk und einem anschließenden Umtrunk mit Manuel Franke und Leni Hoffmann ein. Ihre aktuelle Ausstellung wall to wall im Neuen Kunstverein Wuppertal setzt sich mit der Architektur und dem Gefüge des Raumes wie der Umgebung auseinander. Sie spielen mit der herkömmlichen Erfahrung und den Erwartungen die Besucher an eine Ausstellung und den Raum mitbringen. Das gemeinsame Gespräch beleuchtet den Entstehungs- und Wirkungsprozess, die Erfahrungen und die daraus ableitbaren Vorstellungen über Kunst.

 
Renate Löbbecke - Kragkuppelbauten

Freitag, 07. Dezember 2012, 19 Uhr
Vortrag/Buchvorstellung

 

 

Renate Löbbecke: Kragkuppelbauten/Corbelled Domes

Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2012
384 Seiten, 5 farbige und 1500 s/w Abb., ISBN: 978-3-86335-100-7, 48.- €

mit einem Vorwort von Horst Bredekamp

„Hier liegt ein Werk vor, das auf großartige Weise ein Grundmotiv allen Bauens zu erschließen versteht.“ (Horst Bredekamp)

In über 25 Jahren hat die Wuppertaler Künstlerin Renate Löbbecke in 15 Ländern mit dem Schwerpunkt auf Europa Kragkuppelbauten aufgesucht, fotografiert, Notizen gemacht und so ein umfangreiches Archiv angelegt. Kragkuppelbauten sind einfache, aber faszinierende Bauformen: Die Steine, die in vielen Gegenden so zahlreich herumliegen, schichtete man in Trockenbauweise zu nützlichen Strukturen auf – vor allem zu Hütten. Die einzige Technik, die eine Überdachung ermöglichte, war die Errichtung einer Kragkuppel – eine Bauweise, die bis zu den Grabkammern des 5. vorchristlichen Jahrtausends zurückgeht. Weitgehend unbeachtet ist das Phänomen, dass Menschen verschiedenster Regionen vor ca. 200 Jahren erneut begannen, die Kragkuppeltechnik zu nutzen – meist zur Errichtung von landwirtschaftlichen Schutzhütten. In weit voneinander entfernten Gegenden sind so – ganz unabhängig voneinander – vergleichbare Bauformen entstanden.

Renate Löbbeckes Materialsammlung fängt dieses einzigartige Phänomen von gestalteter Natur in Natur fotografisch ein. Das Buch bewegt sich im Spannungsfeld von künstlerischer Wahrnehmung und wissenschaftlicher Aufarbeitung: Die Kragkuppelbauten werden hier erstmals umfassend dokumentiert, und so allen Kunst- und Architekturinteressierten zugänglich gemacht.

 
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