Schön war es
Das Totale Tanz Theater 360° - Bauhaus Spirit Virtuell

21. - 24. November 2019
Eröffnung: 20. November 2019, 19:30 Uhr


Eine Veranstaltung im Rahmen des dancescreen 2019 + TANZRAUSCHEN Festival Wuppertal


2019 © IInteractive Media Foundation gGmbH, Das Totale Tanz Theater 360°

 

Seien Sie neugierig, tauchen Sie in die virtuelle Welt ein!

Eine Virtual Reality Installation für Mensch und Maschine, entwickelt von der Interactive Media Foundation und Filmtank in Zusammenarbeit mit Artificial Rome aus Anlass des 100jährigen Gründungsjubiläums des Bauhaus.

Bereits vor 100 Jahren wurde am historischen Bauhaus in der Bühnenwerkstatt künstlerisch zum Thema Mensch und Maschine geforscht und experimentiert. Inspiriert von Oskar Schlemmers Bühnenexperimenten und Gropius‘ Idee vom Totaltheater hat ein interdisziplinäres Team unter Federführung der Interactive Media Foundation eine virtuelle Welt geschaffen, in der der Frage nach der Beziehung Mensch-Maschine im digitalen Zeitalter nachgegangen wird.
Über VR-Brillen tauchen die Besucher in einen gewaltigen, virtuellen Bühnenbau ein und durchlaufen mit einer von ihnen aktivierten Tanzmaschine eine tänzerische Choreographie über drei Ebenen. Aus dem Ineinandergreifen von menschengemachter Choreographie, persönlicher Intervention sowie maschinellem Algorithmus ergeben sich dabei immer neue Formen der Bewegung und des Tanzes im Raum.
Ein VR 360° Musik Video „Das Totale Tanz Theater 360“, basierend auf der gleichnamigen VR-Experience, entwickelt von der Interactive Media Foundation und Filmtank in Zusammenarbeit mit Artificial Rome aus Anlass des 100jährigen Gründungsjubiläums des Bauhaus.

Das Totale Tanz Theater 360° ermöglicht ein ganzheitliches und unmittelbares Erlebnis durch das Zusammenspiel von verschiedenen Künsten mit modernster Digitaltechnologie. Der Choreograph Richard Siegal hat basierend auf der Idee und Dramaturgie der Interactive Media Foundation eine Choreographie entwickelt, die über Body Scanning- und Motion Capture-Verfahren digitalisiert und im dreidimensionalen Raum neu arrangiert wurde. Für die Gestaltung der Szenographie und Kostüme sowie die technische Umsetzung sorgten die Experten von Artificial Rome.
„Oskar Schlemmer hat vor 100 Jahren über das Verhältnis Mensch-Maschine vor dem Hintergrund der Industrialisierung und Mechanisierung nachgedacht und experimentiert. Heute bewegt uns dasselbe Thema vor dem Hintergrund der Entwicklung der künstlichen Intelligenz. Und hier setzt Das Totale Tanz Theater mit den Mitteln des 21. Jahrhunderts an“, so Diana Schniedermeier, Geschäftsführerin der Interactive Media Foundation.

Dafür wurde Das Totale Tanz Theater im Mai 2019 vom Art Directors Club mit vier Goldenen Nägeln und einem – höchst selten vergebenen – Grand Prix im Fachbereich Digital ausgezeichnet.

Weitere Informationen / more information

 

Choreography Richard Siegal

Music "Si Takka Lumi" by Einstürzende Neubauten
Director Maya Puig
Executive Producer Diana Schniedermeier

Artificial Rome VR leads Patrik de Jong, Dirk Hoffmann, Torsten Sperling, Sebastian Hein, Nico Alexander Taniyama
Editing INVR.SPACE Philipp Wenning, Jessica Zippel

Commissioning Editors ZDF/ARTE Kathrin Brinkmann, Sabine Bubeck-Paaz, Annina Zwettle

 

Das Totale Tanz Theater 360 ist ein Projekt der Interactive Media Foundation und Filmtank, in Kooperation mit ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE, entstanden im Rahmen des Projektes Bauhaus Spirit.

Die dem Video zugrundeliegende VR Experience Das Totale Tanz Theater wurde unterstützt durch den Fonds Bauhaus heute der Kulturstiftung des Bundes und das Medienboard Berlin Brandenburg.

 

GEÄNDERTE ÖFFNUNGSZEITEN

Donnerstag 15 - 20 Uhr
Freitag  15 - 20 Uhr
Samstag 13 - 18 Uhr
Sonntag 13 - 16 Uhr

 

 

 
Katrin Roeber und Hannah Eggerath: Präsentation und Lesung

Samstag, 28. September 2019, 16 Uhr

Präsentation und Lesung
"Flavius und die Blutwurstfalle"
Katrin Roeber liest aus ihrem Kinderbuch
"Im Gesteins" - Vortrag von Hannah Eggerath
zur Geschichte des Neandertals und seiner Darstellung in der Malerei

 


Katrin Roeber liest aus ihrem Kinderbuch "Flavius und die Blutwurstfalle".

Als Flavius, ein Fledermausjunge, den Wunsch äußert, statt Insekten zu jagen lieber Blutwurstjäger werden zu wollen, reagiert sein Vater unwillig. Flavius ist also auf sich gestellt – doch er findet im alten Bergwerk in der Spinne Fanti eine Komplizin. Gemeinsam bauen sie eine Blutwurstfalle. Und diese funktioniert schließlich, nachdem als Lockstoff Senf aufgestellt wurde! Stolz tischt Flavius seiner Familie die erjagte Blutwurstbeute auf – und seine neue Freundin Fanti wird selbstverständlich dazu eingeladen.


"Im Gesteins" - Ein Vortrag von Hannah Eggerath zur Geschichte des Neandertals und seiner Darstellung in der Malerei.

Das Gesteins. So nannte man das Neandertal früher. Wegen der hohen Felsenklippen, die sich hier zu einer engen Schlucht verengten. Die Schlucht gibt es nicht mehr. Fotos davon auch nicht. Aber Malereien und Reiseberichte, die Hanna Eggerath in Vortrag vorstellt. Damals entdeckte die Düsseldorfer Malerschule das Gesteins als Ausflugsziel und als Motiv für ihre Werke. Schüler aus Deutschland, Skandinavien und den Niederlanden hielten das Tal der Mode entsprechend fest: idyllisch, urwüchsig, geheimnisvoll.

 
Zwischenraum #2

Auf der Suche nach der wahren Scheininsel - Eine Musik-Installation
Die Wuppertaler Gesellschaft für Neue Musik zu Gast im Neuen Kunstverein Wuppertal

Freitag, 26. Oktober 2018, 18-21 Uhr
Samstag, 27 Oktober 2018, 18-21 Uhr

 

 

Jan Kohl Musik & Film
Linda Vollenweider Szenografsches Konzept


2012 startete eine Expedition ins Korallenmeer nordöstlich von Australien auf der Suche nach Sandy Island. Diese Insel - zu finden in Atlanten, Karten und Google Earth – ist ... eine Phantominsel. Was natürlich nicht heißt, dass es sie nicht gäbe. Natürlich nicht.
 Mich ziehen diese Inseln und die verworrenen, abstrusen und hochgradig unwahrscheinlichen Berichte darüber an. Gerne wandere ich in Gedanken dorthin, mache im Kopf Raum, für das, was sich nicht verorten lässt.
Diese Nicht-Orte entstehen aus Geltungsdrang, Gier und Gauklerlist, Sehnsucht und innerer Heimatlosigkeit der Kapitäne. Sie stechen in See, um unbekannte Regionen zu entdecken, wollen ohne Erfolg nicht zurückkehren. Beschreibe ich hiermit nur Abenteurer und Hochstapler, oder auch mich selbst als Komponist?

Ich schreibe die ersten vier Takte eines neuen Stückes, stelle fest, dass ich nicht den blassesten Schimmer habe, wie jetzt weiter. In meiner Panik arbeite ich die vier mageren Takte bis ins letzte Detail aus. Ich gehe in die Tiefe, statt fortzufahren. 
Bald kommt der Zweifel - sind die entstandenen Takte so gut, wie ihre Ausarbeitung? Also stochere ich tagelang im Nebel auf der Suche nach der kleinsten Idee - und dann, plötzlich reißt der Dunst auf und endlich ist Land in Sicht - oder trügt der Schein?

Mit der Installation „Auf der Suche nach der wahren Scheininsel“ erschaffe ich einen begehbaren Raum für diese musikgewordenen Gespinste aus Angst, Ehrgeiz und Schaffensfreude. Das Publikum möchte ich in diesen schönen, schrägen Schein locken, bis es merkt, dass das alles echt ist...

 

Jan Kohl, Komponist von Film-, Game- und Konzertmusik. Außerdem als Arrangeur und in der Erstellung professionellen Notenmaterials für Aufnahmen und Konzerte tätig.
 Studium der Integrativen Komposition an der Folkwang Universität der Künste, anschließend Studium der Komposition für Film, Theater und Medien an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in der Schweiz.
Mitglied der Deutschen Filmkomponistenunion (DEFKOM), im Deutschen Komponistenverband (DKV) und im Forum Filmmusik.
 Aufführungen und Aufnahmen u.a. mit dem Baltic Sea Philharmonic Orchestra, dem Folkwang Sinfonie Orchester, der Internationalen Ensemble Modern Akademie, dem Neuen Orchester Basel sowie vielen Solo-Instrumentalisten.
jankohl.com

Linda Vollenweider, geboren 1991 in Zürich. Nach Abschluss einer vierjährigen Ausbildung zur Goldschmiedin wollte sie das Theaterschaffen ausführlicher kennen lernen und gründete 2013 mit Freunden den Verein ‚Jungthaeter‘, in welchem sie bis heute tätig ist und in unterschiedlichen Bereichen (Produktion, Szenografie, Kostüm, Spiel, Vereinsvorstand) Erfahrungen sammelt. Seit 2016 studiert sie Szenografie an der zhdk und beschäftigt sich intensiv mit dem grossen Begriff "Raum". Nebenher arbeitet sie weiterhin als Theaterplastikerin und setzt freie Theater- und Kunstprojekte um.

 

 

Wuppertaler Gesellschaft für Neue Musik e.V.

Die Wuppertaler Gesellschaft für Neue Musik e.V. ist ein junger Verein, der das Ziel hat, zeitgenössische Musik und verwandte Kunst in Wuppertal zu fördern. Die Reihe Zwischenraum möchte zeitgenössische Musiker, Komponisten und Künstler in Räumen vorstellen, die nicht in erster Linie für die Darbietung von Musik gemacht sind, um so Hör- und Konzertgewohnheiten zu hinterfragen und neue Räume zu eröffnen.

 

 

Weitere Veranstaltungen der Wuppertaler Gesellschaft für Neue Musik:

hier

 

 

Mit freundlicher Unterstützung durch

 
Wuppertaler PerformanceNacht – VARIATION(S)

Freitag, 10. November 2017, 19.30 - 22.30 Uhr




VARIATION(S)

Cyril Baldy, Louella May Hogan, Paul Barsch

Zwei Tänzer, zwei Kamerafrauen und ein Bildender Künstler treffen mit ihren Fragen an Bewegung, Interpretation und den Prozess der Veränderung in Wiederholung aufeinander. In einer über den Abend andauernden Situation, die gleichzeitig als Performance und in Projektionen erfahrbar wird, setzen sich Körper, Video- und Projektionsmaterial vor den Augen der Zuschauer zu einer performativen Gesamtsituation zusammen, die in der Veränderung als Verfahren verstanden wird und die Grenzen zwischen Auslöser/Urheber und Abbildung/Interpretation verwischen.

Cyril Baldy ist Tänzer und Choreograph. Er tanzte für das Nederland Dans Theatre II und I und war von 2002 - 2015 Mitglied der Forsythe Company.
Louella May Hogan ist freischaffende Tänzerin und lebt in Melbourne, Australien. Sie ist Mitglied der Prue Lang choreographic research group „PLANT“ und tanzte zuletzt in Rebecca Jensen & Sarah Aikens 'UNDERWORLD' sowie William Forsythes 'One Flat Thing Reproduced' presented by STRUT.
Paul Barsch studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Gemeinsam mit Tilman Hornig gründete er New Scenario, eine dynamische Plattform für performative, zeitbasierte und konzeptuelle Formate.

 
Kunst_ & Museums_Nacht Wuppertal

Freitag, 29. Juni 2018, 18 - 24 Uhr




Zur Kunst_ & Museums_Nacht im Neuen Kunstverein Wuppertal:

Martin Schwenk - Schaumfeld

Die Ausstellung von Martin Schwenk ist die dritte Folge einer Reihe, die sich unter verschiedenen Aspekten mit dem Verhältnis von Natur und Kunst auseinandersetzt. Dabei wird in der Kunst Natur einerseits als Basis und Gegensatz zur Kultur, anderseits als ästhetische Einheit der Wahrnehmung und Vorstellung begriffen.
"Nach meiner Auffassung schafft Skulptur die Möglichkeit einer Betrachtung und Empfindung, wie sie auch in der Natur entstehen könnte. Allerdings nicht durch Imitation von Natur, sondern, indem sie die Mechanismen von natürlichem Wachstum und kulturell geprägter Naturbetrachtung zusammenbringt. So entsteht etwas, was auf unsere Vorstellung von Natur anspielt.
In der Ausstellung für den Neuen Kunstverein Wuppertal wird es unter anderem um die formalen Qualitäten von PU-Schaum gehen, der ungewöhnliche Parallelen zu natürlichem Wachstum aufweist." (Martin Schwenk)

Das gesamte Programm finden Sie hier.

 
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